Heute ist der 14.02.2026, und die Luftfahrtbranche in Asien sieht sich mit erheblichen Störungen konfrontiert. Am vergangenen Dienstag kam es zu massiven Reiseunterbrechungen, bei denen insgesamt 38 Flüge storniert und 1.022 Flüge verspätet wurden. Betroffene Flughäfen sind unter anderem der Jakarta Soekarno Hatta, Shanghai Pudong, Narita und Phuket. Airlines wie Batik Air, Garuda, All Nippon Airways, Jetstar, Spring Airlines und Tibet Airlines sind von diesen Problemen betroffen. Die Ursachen für die Störungen sind vielfältig: Wetterbedingungen, Personalmangel und Probleme mit der Luftverkehrskontrolle tragen zur aktuellen Lage bei. Besonders in Shanghai wurden 8 Flüge storniert und 231 verspätet, während in Jakarta 3 Flüge gestrichen und 135 verspätet wurden.
Die Airlines kämpfen mit der Verwaltung ihrer Flugpläne, was zu kurzfristigen Stornierungen und Umplanungen führt. Die Flughäfen versuchen, die Rückstände von Passagieren zu bewältigen, jedoch sind die Bemühungen um eine schnelle Erholung bislang nur langsam vorangekommen. Insbesondere ungünstige Wetterbedingungen, wie dichter Nebel und starker Regen, haben die Situation verschärft. Zudem gibt es einen Anstieg des Luftverkehrs, bedingt durch die steigenden Passagierzahlen nach der Pandemie, was die Luftfahrtbranche zusätzlich belastet.
Weitere Störungen in der Region
Doch die Probleme in der Luftfahrt sind nicht neu. Bereits am 11. Februar 2026 wurde eine Gesamtzahl von 3.701 Flugstörungen gemeldet, darunter 71 Stornierungen und 3.630 Verspätungen. Die Hauptursache für diese Störungen war nicht das Wetter, sondern eine operative Überlastung. Besonders betroffen waren Flughäfen in Dubai, Shanghai, Delhi, Tokyo und Bangkok. In Dubai wurden trotz klaren Wetters 22 Flüge storniert, was auf Probleme bei der Positionierung von Flugzeugen zurückzuführen ist.
Die Situation zeigt sich auch in anderen Städten: In Kuala Lumpur und Bangkok sind Tausende von Passagieren gestrandet, da die Flughäfen über 110% ihrer Kapazität ausgelastet sind. Auch in Tokyo führten Vulkanasche und hohe Auslastung der ANA zu massiven Verspätungen. Die Airlines IndiGo, AirAsia und die ANA-Gruppe meldeten die meisten Verspätungen, was die Notwendigkeit von Verbesserungen in der Infrastruktur und im Luftverkehrsmanagement unterstreicht.
Empfehlungen für Reisende
Für Reisende, die von diesen Störungen betroffen sind, gibt es einige Empfehlungen: Es wird geraten, 4-5 Stunden vor Abflug am Flughafen zu erscheinen und erstattungsfähige Tickets zu buchen. Auch der Abschluss einer Reiseversicherung kann hilfreich sein, um finanzielle Verluste abzusichern. Längere Zwischenstopps bei der Reiseplanung könnten ebenfalls von Vorteil sein, um unvorhergesehene Störungen besser zu bewältigen.
Der Blick in die Zukunft
Die Prognosen deuten darauf hin, dass die Luftfahrtbranche in Asien weiterhin mit Störungen zu kämpfen haben wird, bedingt durch Kapazitätsengpässe, Pilotmangel und Probleme im Luftverkehrsmanagement. Um diese Herausforderungen zu meistern, ist eine Investition in Infrastruktur, Personal und betriebliche Effizienz unabdingbar. Zudem ist eine verbesserte Kommunikation zwischen Airlines und Passagieren von großer Bedeutung, um zukünftige Störungen besser zu vermeiden.
Die Luftverkehrsstatistik bietet uns wertvolle Einblicke in die Entwicklungen der Branche. Standarddatensätze ermöglichen einen einfachen Zugang zu detaillierten Ergebnissen und erfassen Flüge sowie Verkehrsleistungen für Passagiere, Fracht und Post. Diese Statistiken helfen, die Herausforderungen der Branche besser zu verstehen und erforderliche Maßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Weitere Informationen dazu finden Sie in den Standarddatensätzen der Luftverkehrsstatistik.
Für alle, die über die aktuelle Lage in der Luftfahrt informiert bleiben wollen, empfiehlt es sich, regelmäßig die Informationen der Airlines zu beachten und nach Umbuchungsmöglichkeiten zu fragen. Geduld ist derzeit für viele Reisende das A und O.