In der Welt des Reisens kann es manchmal drunter und drüber gehen, und die letzten Tage haben dies in Südostasien eindrucksvoll bewiesen. Laut Travel and Tour World sind Hunderte von Reisenden von einem massiven Reisechaos betroffen, da die Flughäfen in Bangkok, Kuala Lumpur, Jakarta und Bali mit insgesamt 2.084 Flugverspätungen und 12 Stornierungen zu kämpfen haben. Hauptsächlich betroffen sind die internationalen Flugplätze Suvarnabhumi (BKK), Don Muang (DMK) und Kuala Lumpur International (KUL).
Was steckt hinter diesem Durcheinander? Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Luftverkehrsstaus und logistischen Engpässen über ungünstige Wetterbedingungen bis hin zu Personalmangel und technischen Problemen mit Flugzeugen. Diese Störungen haben nicht nur Auswirkungen auf Urlaubsreisende, sondern auch auf Geschäftsreisende, die insbesondere in wirtschaftlichen Zentren wie Kuala Lumpur und Jakarta auf Pünktlichkeit angewiesen sind.
Details zu den Verspätungen
Die Aufschlüsselung der Verbindungen zeigt ein Bild, das Reisenden vermutlich nicht gefällt:
- BKK: 361 Verspätungen, 2 Streichungen
- KUL: 485 Verspätungen, 4 Streichungen
- CGK: 528 Verspätungen, 5 Streichungen
- DMK: 302 Verspätungen, keine Streichungen
- PEN, DPS, SUB: Weniger Streichungen, aber ebenfalls Verspätungen
Die Airline-Reaktionen sind jedoch vielversprechend: Reisende erhalten flexible Umbuchungsmöglichkeiten ohne Aufpreis sowie Essensgutscheine bei langen Wartezeiten. Diese Maßnahmen zeigen, dass die Airlines versuchen, den Unannehmlichkeiten entgegenzuwirken.
Über den gleichen Zeitraum erlebten auch andere Flughäfen in Asien ähnliche Schwierigkeiten. Travel Tourister berichtet von insgesamt 3.701 Flugstörungen, darunter 71 Stornierungen und 3.630 Verspätungen an verschiedenen Flughäfen in Ländern wie Japan, Indien und Südkorea. Diese operative Überlastung, anstelle von Wetterbedingungen, wird als Hauptursache für die amplaussige Störung gesehen.
Tipps für Reisende
Was können Reisende tun, um sich auf diese ungemütliche Situation vorzubereiten? Experten empfehlen:
- Flugstatus regelmäßig über Apps und Websites prüfen.
- Mindestens 3 bis 5 Stunden vor Abflug am Flughafen sein, vor allem bei internationalen Flügen.
- Erstattungsfähige Tickets buchen und umfassende Reiseversicherungen in Betracht ziehen.
- Notwendige Dinge, wie Snacks und Medikamente, im Handgepäck mitführen.
Die anhaltenden Störungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Reisenden, sondern auch auf die gesamte Branche. Laut Statistikportal beeinflussen solche Verzögerungen die gesamte Luftverkehrsinfrastruktur und können in der Zukunft noch verstärkt sowie durch saisonale Spitzen weiter erschwert werden. Langfristig wird von einem Anstieg der Investitionen in die Infrastruktur ausgegangen, um solche Situationen in Zukunft zu verbessern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Luftverkehr in Südostasien derzeit stark unter Druck steht. Ob Geschäftsreise oder Urlaubsflucht, Reisende sollten sich gut informieren, flexibel bleiben und geduldig abwarten, bis der Himmel über den Flughäfen dieser Region wieder aufklart.