Suvarnabhumi Airport wehrt sich gegen Panikmache: Altes Video falsch!
Suvarnabhumi Flughafen weist falsche Entführungsberichte zurück; altes Video sorgt für Panik in der Öffentlichkeit.

Suvarnabhumi Airport wehrt sich gegen Panikmache: Altes Video falsch!
Am 26. Januar 2026 wurde auf der Facebook-Seite „ข่าวสดช่อง 8“ ein altes Video veröffentlicht, das für einen gehörigen Aufruhr unter den Nutzern sorgte. In diesem Clip wurde behauptet, dass ein Drogenabhängiger versucht hätte, ein Flugzeug am Suvarnabhumi International Airport zu entführen. Dies führte zu massiven Reaktionen in der Öffentlichkeit, mit über 19.000 Likes, fast 1.000 Kommentaren und mehr als 1.400 Shares. Diese panikmachenden Bilder ließen viele Menschen an der Sicherheit des Flughafens zweifeln.
Doch die Flughafenbehörden ließen sich nicht lange bitten und sagten klar und deutlich, dass es sich bei dem Vorfall um ein Video aus dem Jahr 2022 handelt. Das Video zeigt einen Mann, der mit einem Motorrad auf die Landebahn fährt und dabei einen nicht identifizierten Gegenstand bei sich trägt, der als potenzielle Waffe angesehen wird. Flughafenbeamte verfolgten den Verdächtigen, der in Richtung Passagierterminal rannte, jedoch aufgrund der verschlossenen Türen nicht eindringen konnte. Er wurde schließlich ohne Verletzungen bei Beamten oder Passagieren festgenommen und strafrechtlich verfolgt. Über das wichtige Ereignis berichtete auch The Thaiger.
Panikmache durch virales Video
Die Veröffentlichung des Clips auf Facebook verursachte ein gewaltiges Echo, und viele Nutzer waren verunsichert. Die Seite hinter dem Video gab keine Einzelheiten über den Zeitpunkt oder die Umstände des Vorfalls und schürte damit eher Gerüchte, als dass sie zur Aufklärung beitrug. Die Flughafenbehörden forderten die Betreiber der Seite auf, das Video umgehend zu entfernen, um weitere panikartige Reaktionen zu vermeiden. Sie betonten in ihren Kommentaren, dass der Vorfall vor vier Jahren bereits adäquat gehandhabt worden war.
Am 27. Januar wandte sich der Flughafen mit einer offiziellen Erklärung an die Öffentlichkeit und stellte klar, dass die Situation schnell unter Kontrolle gebracht wurde. Zudem wurden rechtliche Schritte angedeutet, sollten die Betreiber des Videos nicht handeln. Die Verbreitung von falschen Informationen, die öffentliche Panik verursachen, könnte bis zu fünf Jahre Haft oder eine Geldstrafe von bis zu 100.000 Baht nach sich ziehen. Ein weiterer Aspekt ist, dass das Video am 28. Januar nach wie vor online verfügbar war, obwohl die Flughafenbehörden längst auf die Problematik hingewiesen hatten.
Fehlende Verbindung zur offiziellen Nachrichtenquelle
Ein subtiler, aber kritischer Punkt ist, dass die Seite „ข่าวสดช่อง 8“, die das Video veröffentlicht hat, keinerlei offizielle Verbindung zu dem regulären Channel 8 Nachrichtenkanal hat, obwohl der Name dies vermuten lässt. Dies könnte für die Nutzer eine zusätzliche Verwirrung darstellen und das Vertrauen in die Nachrichtenprofile gefährden. Die Behörden warnen vor den gefährlichen Folgen von Missverständnissen und der möglichen Gefährdung aufgrund von solchen irreführenden Inhalten.
Der Vorfall zeigt deutlich, wie wichtig die Verbreitung von präzisen Informationen ist und wie schnell falsche Nachrichten Panik auslösen können. Fahrer von sozialen Medien und Nachrichtenquellen müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein, um das Vertrauen der Öffentlichkeit nicht zu untergraben. Die Situation um den Suvarnabhumi International Airport erinnert uns daran, dass aufmerksames Konsumieren von Nachrichten elementar ist für ein sicheres und informierendes Umfeld.