Heute ist der 9.03.2026. In den letzten Wochen gab es besorgniserregende Berichte über die Einreisebedingungen in Thailand. Touristen, insbesondere aus Kambodscha und Indien, sollen an internationalen Flughäfen unangemessen behandelt worden sein. Laut Berichten mussten sie nicht nur sofortige Rückflüge buchen, sondern sollten auch eine illegale „Servicegebühr“ von 1.000 Baht (etwa 31 US-Dollar) zahlen. Diese Vorwürfe wurden von den thailändischen Einwanderungsbehörden jedoch entschieden zurückgewiesen. Polizeikolonel Pongthorn Pongratchatanan stellte klar, dass die Screening-Verfahren an den Flughäfen strikt nach dem Gesetz und den international üblichen Standards durchgeführt werden und dass solche Gebühren im offiziellen Einwanderungssystem nicht existieren. Zudem liegt die Verantwortung für die Organisation der Rückkehr bei der jeweiligen Fluggesellschaft, wenn Touristen die Einreise verweigert wird. Es ist anzumerken, dass Thailand in den ersten zwei Monaten des Jahres 2026 insgesamt 6,5 Millionen ausländische Touristen verzeichnete, was einen Rückgang von 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Berichte über die angebliche Misshandlung könnten Thailands Ruf als führendes globales Reiseziel erheblich schädigen, so die offizielle Warnung.

Änderungen im Einreiseprozess ab 2025

Ab dem 1. Mai 2025 wird zudem eine bedeutende Änderung im Einreiseprozess für ausländische Staatsangehörige in Thailand wirksam. Alle Reisenden müssen die Thailand Digital Arrival Card (TDAC) online ausfüllen. Diese ersetzt das traditionelle Papierformular TM6 und muss innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft eingereicht werden. Bei der Beantragung sind verschiedene Informationen erforderlich, darunter Passdetails, Reiseinformationen und die Unterkunftsadresse in Thailand. Nach erfolgreicher Einreichung erhält der Antragsteller eine Bestätigung in Form eines QR-Codes, der am Einwanderungsschalter vorgelegt werden muss.

Am thailändischen Einwanderungsschalter wird der Reisende dann gebeten, seinen Pass und den TDAC QR-Code vorzulegen. Es folgen grundlegende Fragen zum Reisezweck, zur Dauer des Aufenthalts und zur Unterkunft, gefolgt von einer biometrischen Erfassung, die Fingerabdrücke und ein Foto umfasst. Der Einreisestempel, den die Reisenden erhalten, erlaubt Aufenthalte von 15, 30 oder 60 Tagen. Um mögliche Überziehungsstrafen zu vermeiden, ist es ratsam, die genaue Aufenthaltsdauer zu beachten.

VIP-Dienste und Betrugswarnung

Für Reisende, die es eilig haben, stehen an großen Flughäfen in Thailand VIP Fast-Track-Dienste zur Verfügung. Diese sind vor allem für Business- und First-Class-Passagiere sowie für Senioren, schwangere Frauen, Menschen mit Behinderungen und Familien mit Kleinkindern unter 2 Jahren kostenlos. Economy-Reisende können diesen Service gegen eine Gebühr von 1.000 bis 3.000 Baht in Anspruch nehmen. Bei der Nutzung dieser VIP-Dienste sollten Reisende darauf achten, dass die Anbieter autorisiert sind, um nicht auf betrügerische Angebote für „Express-Lanes“ hereinzufallen.

Die neuen Regelungen und Verfahren sollen dazu beitragen, den Einreiseprozess zu optimieren und den Touristen ein besseres Erlebnis zu bieten. Angesichts der jüngsten Vorfälle ist es jedoch wichtig, dass Thailand seine Standards hochhält und transparent mit den Anliegen der Reisenden umgeht. Die Berichte über Misshandlungen an Flughäfen könnten, wie bereits erwähnt, Thailands Ansehen in der internationalen Reisegemeinschaft gefährden und sollten daher ernst genommen werden.

Für weitere Informationen zu den Änderungen im Einreiseprozess können die offiziellen Quellen auf vnexpress.net und thailandwithmonchai.com konsultiert werden.