Am 29. Januar 2026 sorgte ein Vorfall an Bord eines Thai AirAsia-Fluges für Aufsehen, als ein Passagier während des Flugs nach Bangkok seine Kleidung ablegte. Der Airbus A320, der um 12:19 Uhr vom Cam Ranh International Airport startete, hatte eine Flugzeit von knapp zwei Stunden. Passagiere berichteten, dass der Mann unruhig wurde, durch den Gang lief und schließlich begann, seine Kleidung zu zerreißen. Ein Augenzeuge beschrieb den Passagier als „betrunken“ und die Situation als ein „aufregendes Ereignis“. Der Passagier trug schließlich nur noch seine navy-farbenen Unterhosen und konfrontierte das Flugpersonal sowie andere Reisende. Trotz der Aufforderungen der Flugbegleiter, sich zu setzen, weigerte er sich und stürmte nach der Landung durch die offene Tür, wo er auf die Treppe des Wartetrucks fiel. Auf dem Rollfeld wurde er von den Luftfahrtbehörden umzingelt und versuchte, sich unter ein Fahrzeug zu schleichen, wobei er sich am Bein verletzte. Er wurde schließlich von den Behörden festgenommen und in den Truck gebracht. Während ein Zeuge Mitgefühl für die anderen Passagiere äußerte, hatte er kein Mitleid mit dem Mann. Thai AirAsia reagierte zunächst nicht auf Anfragen nach einem Kommentar zu diesem Vorfall (Quelle).

Ein weiteres Mal war Thai AirAsia in den Schlagzeilen, als am 17. Januar 2026 23 Passagiere auf einem Shuttlebus am Don Mueang Airport gestrandet waren. Das Missgeschick geschah, als ein Flug nach Hat Yai, der um 7:10 Uhr abfliegen sollte, landete. Eine Passagierin bemerkte, dass ihre Freundin nach dem Boarding des Busses fehlte, was zu weiteren Ermittlungen führte. Die Civil Aviation Authority of Thailand (CAAT) wurde involviert und forderte die Airline auf, den Vorfall zu erklären und Verbesserungen umzusetzen. Es stellte sich heraus, dass die anfänglichen Annahmen des Kabinenpersonals waren, die Passagiere hätten entweder den Flug verpasst oder den falschen Bus bestiegen. Ein Anruf eines Passagiers bestätigte jedoch, dass 22 Personen noch im Bus waren. Der Flug kehrte schließlich um 7:45 Uhr zu seinem Parkplatz zurück, sodass alle gestrandelten Passagiere sicher an Bord gehen konnten. Dieser Vorfall machte deutlich, dass es in den Transportprotokollen am Flughafen Verbesserungsbedarf gibt, um die Sicherheit der Passagiere während des Flugbetriebs zu gewährleisten (Quelle).

Die Herausforderungen der Luftfahrtindustrie

Die Vorfälle bei Thai AirAsia werfen ein Licht auf die Herausforderungen, vor denen die Luftfahrtindustrie steht, insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit. Die zunehmende Digitalisierung im Luftverkehr betrifft alle Bereiche, wobei ein besonderer Fokus auf der Luftsicherheit liegt. Der Druck der digitalen Transformation erhöht die Anforderungen an die Informationssicherheit. Dazu gehören Online-Buchungen, Echtzeitverfolgung von Flügen und digitale Check-in-Funktionen. Angesichts der steigenden Bedrohungen durch Cyber-Angriffe wird der Schutz kritischer informations- und kommunikationstechnischer Systeme immer wichtiger.

Die Durchführungsverordnung (DVO) (EU) 2019/1583, die seit dem 31. Dezember 2021 in Kraft ist, fordert von Flughafenbetreibern und Luftfahrtunternehmen ein bestimmtes Informationssicherheitsniveau. Ziel dieser Verordnung ist es, den zivilen Luftverkehr vor Cyber-Angriffen, Sabotageakten und terroristischen Anschlägen zu schützen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) koordiniert Maßnahmen zur Informationssicherheit und entwickelt Vorgaben für regulierte Unternehmen. Zudem wurden Informationsmaterialien erstellt, um die Luftfahrtbranche bei der Umsetzung von Sicherheitsvorgaben zu unterstützen. Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit, sowohl die betriebliche Sicherheit als auch den Schutz vor Bedrohungen ernst zu nehmen (Quelle).