Ein aufregendes Wochenende für den Tennis-Sport: N. Sriram Balaji aus Indien und Neil Oberleitner aus Österreich haben den Titel im Herrendoppel beim Terega Open Pau Pyrenees in Pau, Frankreich, gewonnen. Die beiden traten als topgesetzte Spieler bei diesem ATP Challenger 125 Event an und zeigten eine beeindruckende Leistung im Finale. Dort besiegten sie die zweitgesetzten Jakub Paul und Matej Vocel in einem packenden Match mit 6-1, 3-6, 13-11.
Das Finale dauerte 77 Minuten und wurde im super Tie-Break entschieden. Balaji und Oberleitner zeigten bereits zu Beginn ihre Stärke und gewannen den ersten Satz deutlich mit 6-1. Doch Paul und Vocel ließen sich nicht entmutigen und holten im zweiten Satz auf, was das Match in den Tie-Break führte. Hier hatten Balaji und Oberleitner zunächst eine komfortable Führung von 4-1, mussten jedoch einen Matchball bei 10-9 abwehren, bevor sie schließlich den Tie-Break für sich entscheiden konnten. Mit diesem Sieg sicherten sie sich ihren dritten ATP Challenger Titel in dieser Saison, nachdem sie zuvor bereits die Nonthaburi Challenger II in Bangkok und die Bahrain Open in Manama gewonnen hatten.
Balajis Olympische Erfahrung
Für Balaji ist dies der 16. Doppel-Titel seiner ATP Challenger Karriere. Doch nicht nur auf der Challenger-Tour macht er Schlagzeilen; auch seine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris, wo er mit Rohan Bopanna spielte, bleibt in Erinnerung. Leider schieden sie in der ersten Runde aus, was für Balaji jedoch kein Grund war, seinen Ehrgeiz aufzugeben.
Parallel zu den Erfolgen im Tennis gab es auch andere sportliche Ereignisse, die am 15. Februar 2026 für Aufsehen sorgten. So besiegte Indien Pakistan mit 61 Runs beim ICC T20 World Cup im R Premedasa Stadion. Allerdings musste die indische Hockeymannschaft eine Niederlage gegen Argentinien im letzten Spiel der Rourkela-Runde der FIH Men’s Pro League 2025–26 hinnehmen. Diese Ergebnisse zeigen, dass der indische Sport insgesamt auf einem aufstrebenden Weg ist, auch wenn nicht alle Disziplinen den gleichen Erfolg verzeichnen können.
Ein Blick auf Rekorde im Tennis
Um die Bedeutung des Sieges von Balaji und Oberleitner einzuordnen, lohnt sich ein Blick auf die Rekorde im Tennis. So gibt es beeindruckende Zahlen, die die Intensität und den Wettbewerb in diesem Sport verdeutlichen. Zum Beispiel wurde das längste Match in der Grand-Slam-Geschichte von Nicolas Mahut und John Isner bei Wimbledon 2010 ausgetragen und dauerte unglaubliche 11 Stunden und 5 Minuten. Interessant ist auch, dass der schnellste Aufschlag der Herren mit 263 km/h von Samuel Groth im Jahr 2012 erzielt wurde, während bei den Damen Sabine Lisicki mit 210,8 km/h einen Rekord aufstellte.
Diese Rekorde sind nicht nur beeindruckend, sondern zeigen auch die Entwicklung des Tennissports über die Jahre hinweg. Balaji und Oberleitner haben mit ihrem Sieg beim Terega Open Pau Pyrenees nicht nur ihren eigenen Namen in den Geschichtsbüchern verankert, sondern auch einen weiteren Schritt in der langen Tradition des Wettbewerbs im Tennis gesetzt.