Heute ist der 19.02.2026 und die Vorboten des heißen thailändischen Klimas sind bereits spürbar. Am 22. Februar beginnt offiziell die heiße Jahreszeit in Thailand, und die Meteorologen warnen vor extremen Bedingungen. In den nördlichen Provinzen könnten die Temperaturen gar die 42 Grad Celsius überschreiten, während die höchsten Werte im Oberen Land bei mindestens 35 Grad liegen. Das thailändische Wetteramt berichtet, dass die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung und hoher Luftfeuchtigkeit den menschlichen Körper stark belasten kann. Besonders im Zeitraum von Mitte März bis April wird mit extremen Temperaturen gerechnet, insbesondere in Lampang, Mae Hong Son und Tak.

Im Rahmen dieser warmen Witterung sind auch Sommerstürme und sogar Hailstorms zu erwarten. Diese Wetterlage wird durch saisonale Tiefdrucksysteme und eine schwache Luftzirkulation begünstigt, was die Extremwerte noch verschärfen könnte. Der Hitzeschlag, der bereits ab einer Körpertemperatur von 40 Grad auftreten kann, stellt eine ernsthafte Gefahr dar, besonders für vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen. Letztes Jahr wurde in Mae Hong Son ein Höchstwert von 42,3 Grad gemessen, und die Rekordhitze von 44,6 Grad aus dem Jahr 2016 hat bis heute nichts an ihrer Dramatik verloren.

Gesundheitsrisiken und Empfehlungen

Die thailändische Gesundheitsbehörde hat die Bevölkerung bereits gewarnt und empfiehlt, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden und viel Wasser zu trinken. Die Empfehlungen umfassen auch leichte Kleidung, Kopfbedeckungen und den Einsatz von Sonnenschutz. Wer keine Klimaanlage zur Verfügung hat, sollte öffentliche Gebäude mit Kühlung, wie Einkaufszentren oder Bibliotheken, aufsuchen. Reisende müssen sich auf hohe Temperaturen und plötzliche Wetterumschwünge einstellen, insbesondere an den Küsten, wo gefährlicher Seegang drohen kann.

Außerdem ist die Wetterlage nicht nur für die Einheimischen eine Herausforderung, sondern könnte auch Auswirkungen auf den bevorstehenden Songkran-Feiertag haben. Trotz der Rekordhitze sind für neun Provinzen im Süden und Südosten Regenfälle und lokale Gewitter vorhergesagt. Es ist also ratsam, sich regelmäßig über die aktuelle Wetterlage zu informieren und flexible Tagespläne zu erstellen.

Ein globales Phänomen

Die Situation in Thailand ist nicht isoliert. Wissenschaftler warnen vor häufigeren und intensiveren Hitzewellen, die durch den Klimawandel begünstigt werden. Asien erwärmt sich schneller als der globale Durchschnitt, und auch in Ländern wie Bangladesch, Vietnam, Myanmar und auf den Philippinen wurden extreme Temperaturen festgestellt. Die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in Thailand ist alarmierend: In diesem Jahr sind bereits 61 Menschenleben durch die extreme Hitze gefordert worden, und die Zahl übersteigt bereits die Gesamtzahl für das Jahr 2023. Das thailändische Wetteramt warnt, dass diese extremen Bedingungen nicht nur für die Gesundheit der Bevölkerung, sondern auch für die landwirtschaftlich geprägten Regionen verheerende Folgen haben könnten.

Insgesamt zeigt sich, dass die kommende heiße Jahreszeit nicht nur eine Herausforderung für die Bevölkerung darstellt, sondern auch für Reisende, die sich in dieses außergewöhnliche Klima begeben. Wir bleiben gespannt, wie sich die Wetterlage entwickeln wird und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die gesundheitlichen Risiken zu minimieren. Weitere Informationen finden Sie in den Berichten des Bangkok Post, Check24 und ZDF.