Die Khon Kaen University (KKU) in Thailand hat eine ambitionierte Initiative gestartet, um die Mitarbeiterkapazitäten im internationalen Gastgewerbe zu verbessern und ihre globalen Kooperationspläne an den Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) auszurichten. Diese Initiative wird von der International Affairs Division der Universität geleitet und umfasst eine Studienreise, die vom 19. bis 21. Februar 2026 stattfinden soll. Delegationsleiter sind Asst. Prof. Acharawan Topark-Ngarm, Ph.D., und Mr. Isara Suriyagul Na Ayudhaya, die beide eine zentrale Rolle in der internationalen Zusammenarbeit der KKU spielen. Ziel dieser Reise ist es, die Fähigkeiten in der internationalen Gästebetreuung zu steigern und die Integration der SDGs in die Kooperationsstrategien der Universität voranzutreiben.
Ein Höhepunkt der Reise wird der Besuch des Museum Siam am 20. Februar 2026 sein. Dort werden die Delegation durch Dr. Twarath Sutabutr, ein Mitglied des KKU-Rates, und Ms. Songthip Sermsawatśri, die Direktorin für Veranstaltungsentwicklung und -dienstleistungen, empfangen. Themen des Besuchs sind unter anderem thailändische Kunst und Kultur, die „Decoding Thainess“-Ausstellung sowie die Geschichte der ethnischen Gruppen Thailands. Die Mitarbeiter der International Affairs Division sollen so einen kulturellen Kontext für die Darstellung der thailändischen Identität gegenüber Diplomaten und internationalen Besuchern gewinnen.
Wissenstransfer und Strategien für nachhaltige Entwicklung
Im Rahmen der Studienreise wird die Delegation auch das Büro des United Nations Development Programme (UNDP) in Thailand besuchen, um an einer Wissensaustausch-Sitzung teilzunehmen. Mr. Kaan Ram-Indra, der Head of Programme bei UNDP Thailand, wird Strategien zur Förderung der SDGs vorstellen. Der Fokus des UNDP liegt auf einer grünen und nachhaltigen Transition sowie der Verbesserung des Humankapitals und inklusiven Entwicklung. Die Einführung in die Policy Innovation durch das human-centrierte Thailand Policy Lab und die SDG Localisation wird ebenfalls Teil des Programms sein.
Das Ergebnis der Studienreise wird eine proaktive Diskussion über die Integration der SDGs in den strategischen Plan der KKU sein. Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den Net Zero und Carbon Neutrality Richtlinien der Universität sowie den Zielen der THE Impact Rankings. KKU spielt zudem eine Rolle als „Intern Doctors“ im SDG Clinic Projekt, wo sie Mentoring und Beratung für Provinzen und lokale Verwaltungsorganisationen im Nordosten Thailands anbieten.
Die Bedeutung der KKU für die Region Isan
Als erste Universität im Nordosten Thailands hat die KKU eine Schlüsselrolle bei der Förderung menschlicher Ressourcen und der Erweiterung des Wissens, um die Region Isan zu entwickeln. Diese Region ist oft von Dürre und hohen Armutsraten betroffen, wobei etwa ein Drittel der Bevölkerung in Armut lebt. Die KKU hat dazu beigetragen, den Zugang zu höherer Bildung zu verbessern und den sozialen sowie wirtschaftlichen Status der Menschen in Isan zu heben. Die Universität verfolgt eine Hauptmission, die Lehre, Forschung und den Erhalt von Kunst und Kultur umfasst und setzt Wissen aus Forschungsergebnissen ein, um verschiedene Probleme in der Region zu lösen.
Die KKU engagiert sich auch in zahlreichen Projekten, um U2T-Distrikte im Einklang mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu stärken. Die Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Sektoren auf nationaler, regionaler und provinzieller Ebene zielt darauf ab, die Gemeinschaften wirtschaftlich und sozial zu stärken. Durch die Förderung von Gemeinschaftsunternehmen und Start-ups trägt die KKU zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Selbstversorgung auf lokaler Ebene bei.
Internationale Perspektiven und Kooperationen
Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Thailand ist durch zahlreiche Wissenschafts- und Forschungsprojekte sowie Universitätskooperationen geprägt. Deutschland ist Thailands wichtigster EU-Handelspartner und Thailand ist ein Schwerpunktland der bilateralen Bildungszusammenarbeit. Die thailändische Regierung investiert erheblich in die Entwicklung und den Ausbau des Bildungswesens. Diese Zusammenarbeit eröffnet nicht nur Möglichkeiten für Studierende, sondern stärkt auch die internationalen Beziehungen und den Austausch zwischen beiden Ländern.
Insgesamt zeigt die Initiative der KKU, wie Bildungseinrichtungen aktiv zur Lösung regionaler Herausforderungen beitragen können und gleichzeitig ihre internationale Präsenz stärken. Der Austausch von Wissen und Strategien ist entscheidend, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen und die Lebensqualität in der Region Isan zu verbessern.
Für weitere Informationen zur Initiative der KKU besuchen Sie bitte die offizielle Webseite.