Inmitten des pulsierenden Lebens in Bangkok betreibt der 27-jährige Max ein ziemlich beeindruckendes Geschäft – er verwaltet gleich zehn Airbnb-Wohnungen in Wien und generiert dabei Umsätze von bis zu 40.000 Euro monatlich. Vier Jahre nach dem Start seines Geschäftsmodells hat Max die Kunst des Mietens und Vermietens perfektioniert, obwohl er zugibt, dass es kein Selbstläufer ist. „Das Geschäft ist stark saisonabhängig, und anfangs habe ich auch Verluste gemacht“, erklärt er. Zudem ist die wirtschaftliche Modelldurchführung mit einer strengen Kostenkontrolle verknüpft, um langfristig erfolgreich zu sein. Dies geht jedoch nicht ohne Herausforderungen, wie er betont. Max zahlt insgesamt etwa 7.000 Euro monatliche Miete für die Wohnungen, die sich an einem Standort mit hoher Nachfrage für Touristen und Geschäftsreisende befinden.
Die von ihm verwalteten Wohnungen liegen in zentraler Lage im 7. Wiener Bezirk, einem Ort, der für seine Design- und Modeszene bekannt ist. Gäste können von dort aus bequem zu Sehenswürdigkeiten wie dem Museumsquartier oder der Hofburg gelangen. Die Apartments genießen eine hervorragende Bewertung von durchschnittlich 4,98 von 5 Punkten basierend auf 247 Bewertungen, was die Beliebtheit der Angebote unterstreicht. Max sorgt dafür, dass die Wohnungen vollständig ausgestattet und neu gestaltet sind und bietet seinen Gästen zudem eine private Rückzugsmöglichkeit im ruhigen Innenhof.
Regulierung und Herausforderungen
Die Kurzzeitvermietung in Wien ist stark reguliert, was bedeutet, dass Max Genehmigungen einholen muss, die oft monatelang auf sich warten lassen. Einmal erhielt er eine Genehmigung zu spät und wurde dafür bestraft. So hat er gelernt, dass lückenlose Dokumentation und eine konsequente Kommunikation mit Gästen unerlässlich sind. Schäden, die durch die Gäste verursacht werden, sind Teil seines Alltags. Glücklicherweise hat er nie eine Wohnung erlebt, die komplett zerstört wurde, und die Versicherung von Airbnb kommt in vielen Fällen für Missgeschicke auf.
In Wien gibt es über 14.000 Wohneinheiten auf Airbnb, wobei die überwiegende Mehrheit (79,8 %) vollwertige Wohnungen sind. In einem Kontext von etwa 980.000 insgesamt verfügbaren Wohnungen in der Stadt zeigt sich, dass Airbnb-Angebote eine interessante Ergänzung zum bestehenden Wohnungsmarkt darstellen, ohne signifikante Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Wohnraum zu haben. Dies wird auch durch einen Bericht von Airbnb unterstützt, der aufzeigt, dass diese Art von Vermietung lediglich etwa 1,4 % aller Wohnungen in Wien ausmacht.
Ökonomische Auswirkungen und Zukunftsausblick
Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Kurzzeitvermietungen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen. 2024 konnten in Österreich fast 2 Millionen Gästeankünfte über Airbnb verzeichnet werden, was zu einem bemerkenswerten Beitrag von über 1 Milliarde Euro zum Bruttoinlandsprodukt führte. Max ist nicht der einzige Gastgeber, der von Airbnb profitiert. Der typische Gastgeber in Österreich hat im Jahr 2024 etwa 5.400 Euro verdient, was für viele entscheidend ist, um sich ihren Wohnraum leisten zu können. Außerdem nutzen zahlreiche Gastgeber die Einnahmen, um den steigenden Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken.
Ab Juli 2024 werden in Wien jedoch neue Regeln für Kurzzeitvermietungen in Kraft treten. Dann dürfen Wohnungen nur noch maximal 90 Tage pro Jahr vermietet werden, was für Max neue Herausforderungen mit sich bringt. Doch er ist optimistisch und plant, sein Geschäft entsprechend anzupassen, um weiterhin den Bedürfnissen seiner Gäste gerecht zu werden und gleichzeitig die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.
Max hat mit seinem Geschäftsmodell nicht nur ein gutes Geschäft aufgebaut, sondern trägt auch aktiv zur Wiener Wirtschaft bei. Das ist eine Win-Win-Situation: Die Stadt profitiert von den Einnahmen, während Gäste gleichzeitig ein Stück Wiener Lebensart genießen können.
Für mehr Informationen über Max und seine Angebote geht es hier entlang: Focus, um mehr über Kurzzeitvermietungen in Wien zu erfahren, klicken Sie hier: Airbnb Austria und für Einblicke in die wirtschaftlichen Effekte besuchen Sie diesen Link: Airbnb News.