Gestern, am 6. Februar 2024, hat das Lumpinee Stadium in Bangkok wieder einmal die Fußstapfen eines Kampfsport-Ereignisses gefüllt, das sowohl für die Zuschauer als auch für die Kämpfer höchste Spannung versprach. Bei den ONE Friday Fights 141 traten Athleten aus aller Welt in Muay Thai, Kickboxen und Mixed Martial Arts (MMA) gegeneinander an. Es war ein Spektakel, das live zur Primetime in Asien übertragen wurde, und somit sogar international für Furore sorgte.

Besonders im Fokus stand der Hauptkampf zwischen Komawut FA Group und Samingdam NF Looksuan, zwei talentierten Kämpfern aus Thailand, die im Fliegengewicht Muay Thai um den Sieg rangen. Komawut, der mit seinen aggressiven Boxkombinationen und Clinch-Arbeiten bekannt ist, musste sich gegen den 23-jährigen Samingdam behaupten, dessen beeindruckende Siegesserie von drei Kämpfen und seine Knockout-Power bei den Fans für Aufregung sorgten.

Neues Gesicht im MMA

Ein weiteres Highlight des Abends war der Debütkampf von Marco Manguray aus den Philippinen, der gegen den Japaner Myke Ohura im Leichtgewicht MMA antreten durfte. Manguray, der ungeschlagen in die Arena trat und einen wrestling-basierten Ansatz verfolgt, hatte zuvor seine Gegner mit Siegen durch Knockout, Submission und Entscheidung überzeugt. Auf der anderen Seite war Ohura ein hochgradierter Brazilian Jiu-Jitsu Schwarzgurt, der bereits zwei Kämpfe in unter einer Minute durch Submission gewonnen hatte. Hier war auf jeden Fall Spannung garantiert!

Auch die Rückkehr von Johan Ghazali, einem amerikanisch-malaysischen Kämpfer im Fliegengewicht Muay Thai, erregte die Aufmerksamkeit der Fans. Nach zwei Niederlagen konnte er bei ONE Fight Night 35 wieder einen ersten Rundensieg feiern – und der Junge ist erst 19 Jahre alt!

Ein vielseitiges Programm

Das Event bot zudem eine bunt gemischte Palette an weiteren Kämpfen. Im Bantamgewicht Kickboxen standen sich Lamnamoonlek TDed99 aus Thailand und Daniel Puertas aus Spanien gegenüber. Im Strohgewicht Muay Thai trafen Adam Sor Dechapan aus Malaysia und Walid Snoussi, ein marokkanisch-amerikanischer Kämpfer, aufeinander. Und das Rematch im Atomgewicht Muay Thai zwischen Gabriele Moram aus Brasilien und Francisca Vera aus Chile sorgte ebenfalls für einige spannende Momente.

Das Format von Mixed Martial Arts, das auch Techniken aus Boxen, Kickboxen, Taekwondo, Muay Thai und anderen Kampfkünsten kombiniert, hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. MMA-Kämpfer sind in Gewichtsklassen eingeteilt, und das Ziel besteht darin, den Gegner durch Knockout, Submission oder Punktsieg zu besiegen. All diese Aspekte spiegeln den Nervenkitzel wider, den die Zuschauer in der Arena und vor den Bildschirmen weltweit erleben konnten. Ganz so, wie es in der Geschichte von MMA, die in den 1990er Jahren durch die Ultimate Fighting Championship (UFC) große Bekanntheit erlangte, fest verankert ist – Prominente wie Georges St-Pierre und Ronda Rousey sind nur einige der Gesichter hinter diesem aufregenden Sport.

Das Event wurde schließlich in über 190 Ländern übertragen, was nicht nur für die Kämpfer, sondern auch für den Sport insgesamt ein großer Erfolg war. Es bleibt spannend, wie sich diese Dynamik weiterentwickeln wird, und welche Talente wir bei den nächsten Veranstaltungen zu sehen bekommen!