Heute ist der 19.02.2026, und wir blicken auf eine besorgniserregende Situation in einem thailändischen Gefängnis. Thailand’s Department of Disease Control (DDC) hat bekannt gegeben, dass zwei Gesundheitshelfer im Thon Buri Gefängnis positiv auf Mpox getestet wurden. Dies geschah im Anschluss an den Tod eines 44-jährigen Insassen, der am 11. Februar verstarb, und der mehrere gesundheitliche Vorbedingungen, einschließlich HIV, hatte. Trotz der ernsten Lage erklärte die DDC, dass beide Freiwilligen milde Symptome zeigen und die Situation unter Kontrolle sei.

Nach dem Tod des Insassen wurden 49 Personen identifiziert, die als Risikokontakte gelten, darunter weitere Insassen und Gesundheitshelfer. Um die Ausbreitung zu verhindern, wurden strenge Maßnahmen ergriffen, einschließlich der Isolation der Betroffenen sowie der täglichen Temperaturkontrollen für Insassen, die Kontakt mit dem Verstorbenen hatten. Die Gefängnisverwaltung stoppte auch die Besuche von Angehörigen und führte umfangreiche Umweltreinigungen durch.

Präventive Maßnahmen und Impfungen

Um die Verbreitung von Mpox weiter einzudämmen, hat Pol Lt Col Prawut Wongsinin, der Generaldirektor der Abteilung für Strafvollzug, strenge präventive Maßnahmen in den Gefängnissen angekündigt. Aktuell sind die Fälle nur in Zone 6 lokalisiert, mit keiner Ausbreitung in andere Zonen. Gesundheitschecks für hochriskante Gruppen werden nun zweimal täglich durchgeführt, und persönliche Besuche wurden durch Systeme für Fernkommunikation ersetzt, um das Risiko der Übertragung weiter zu minimieren.

Die DDC gab auch bekannt, dass Impfungen für gefährdete Gruppen bereitgestellt wurden, darunter 21 Insassen und 24 medizinisches Personal. Bisher wurden keine Nebenwirkungen gemeldet. Die Vorbereitungen für die Bereitstellung von Tecovirimat (TPOXX) sind ebenfalls im Gange, um Patienten mit schweren Symptomen oder Immunschwäche zu behandeln. Um die Nachverfolgung zu gewährleisten, erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit dem Provincial Public Health Office (PPHO), um hochriskante Insassen, die entlassen werden, weiterhin zu überwachen.

Die DDC betont, dass die Mpox-Situation im Gefängnis „immer noch eingegrenzt“ und handhabbar ist, und es wird weiterhin koordiniert, um eine Ausbreitung nach außen zu verhindern. Interessierte können sich bei Fragen zum Thema Mpox an die DDC-Hotline unter 1422 wenden.

Mpox im globalen Kontext

Mpox, früher bekannt als Affenpocken, ist eine virale Erkrankung, die durch ein Orthopoxvirus verursacht wird. Die Übertragung erfolgt hauptsächlich durch engen Kontakt mit infizierten Personen. Zu den typischen Symptomen gehören schmerzhafte Hautausschläge, geschwollene Lymphknoten und Fieber. Diese Krankheit kann ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen und hinterlässt häufig Narben.

Der globale Ausbruch von Mpox begann im Mai 2022 und hält bis heute an. Besonders alarmierend ist der Anstieg der Fälle in der Demokratischen Republik Kongo, wo am 14. August 2024 ein internationaler Gesundheitsnotstand erklärt wurde. Ein neuer Virusstamm, bekannt als Clade Ib, verursacht Ausbrüche in zuvor nicht betroffenen Gebieten des Landes und hat sich auch in Länder ausgebreitet, die zuvor keine Mpox-Fälle gemeldet hatten. Die WHO arbeitet eng mit den betroffenen Ländern zusammen, um die Ausbrüche einzudämmen und die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Die aktuellen Ereignisse in Thailand sind ein weiteres Beispiel für die Herausforderungen, die mit der Kontrolle von Infektionskrankheiten verbunden sind, insbesondere in geschlossenen Gemeinschaften wie Gefängnissen. Die Situation bleibt angespannt, und die Gesundheitsbehörden sind gefordert, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung von Mpox zu verhindern und die Gesundheit der Insassen und Mitarbeiter zu gewährleisten.