In Bangkok wird ein spannendes Projekt vorangetrieben, das die Mobilität und Lebensqualität seiner Bürger verbessern soll. Die Renovierung des Green Bridge-Korridors, der den Lumpini Park und den Benjakitti Park miteinander verbindet, zielt darauf ab, einen durchgehenden Fußgänger- und Radfahrweg zu schaffen. Die über 20 Jahre alte Struktur wird modernisiert, und die Fertigstellung ist für Mitte 2026 geplant. Ein wichtiger Aspekt dieses Vorhabens ist die Verbesserung der Sicherheit und Zugänglichkeit für alle Altersgruppen und Fähigkeiten. Dabei werden Blindstellen, isolierte Abschnitte und unzureichende Beleuchtung beseitigt. Das Design orientiert sich an den Prinzipien des Universal Designs und umfasst zahlreiche Verbesserungen, wie eine bessere Landschaftsgestaltung und modernisierte Beleuchtung.

Die Initiative wird von Aekvarunyoo Amrapala, einem Sprecher der Bangkok Metropolitan Administration, als Teil des Bestrebens zur Schaffung einer „walkable city“ vorgestellt. Dieses Projekt ist nicht nur ein wichtiger Bestandteil der „15-Minuten-Parks für alle“-Initiative, sondern auch der „eine Million Bäume“-Kampagne. Es wird angestrebt, die Ungleichheiten im Zugang zu öffentlichen Räumen zu reduzieren. Die neue Green Bridge soll als lebendiger Raum dienen, der die Begehbarkeit und den Genuss in Bangkok fördert.

Ein integriertes Konzept für die Stadt

Die Überarbeitung des Green Bridge-Korridors umfasst fünf Entwicklungsbereiche: verbesserte städtische Anbindung, inklusive Zugänglichkeit, neue Aktivitätsräume, die Erneuerung maroder Bereiche und stärkere Sicherheitsmaßnahmen. Die Wege werden nach Funktion getrennt: Es gibt eine Laufbahn mit stoßdämpfenden Oberflächen, einen separaten Radweg und einen Freizeitweg. Zudem wird der ehemalige erhöhte Gehweg in einen linearen Park umgewandelt, der durch zusätzliche Baumaufforstung bereichert wird. Diese Maßnahmen sollen die Verbindungen zwischen Lumpini, Benjakitti und nahegelegenen Grünflächen entscheidend verbessern.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften und Institutionen entwickelt und verspricht eine Vorbildfunktion für die zukünftige Gestaltung öffentlicher Räume in Bangkok zu übernehmen. Die Fortschritte werden durch die Zusammenarbeit mit dem Urban Design and Development Centre (UDDC) und dem Public Works Department vorangetrieben. Die neue Green Bridge wird voraussichtlich im Jahr 2026 für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Vorteile einer fußgängerfreundlichen Stadt

Die Entwicklung von begehbaren Städten bringt eine Vielzahl von Vorteilen mit sich. Sie fördert nicht nur die öffentliche Gesundheit, sondern steigert auch die wirtschaftliche Vitalität und unterstützt soziale Gerechtigkeit. Fußgängerfreundliche Städte können dazu beitragen, die Luftverschmutzung zu verringern und die CO2-Emissionen zu senken. Das Konzept der „15-Minuten-Stadt“ zeigt einen innovativen Ansatz auf, der die Abhängigkeit vom Auto reduzieren und die Lebensqualität erheblich verbessern soll.

Technologien wie intelligente Gehwege, Straßenbeleuchtung und digitale Platzgestaltung stehen im Fokus von Walkability-Initiativen. Diese Elemente schaffen sichere und ansprechende öffentliche Räume, die sowohl die Attraktivität als auch die Zugänglichkeit erhöhen. Die Herausforderungen bei der Umsetzung solcher Konzepte sind vielfältig, aber die positiven Auswirkungen auf die Lebensqualität der Städter sind unbestreitbar.

Bangkok hat mit der Renovierung des Green Bridge-Korridors einen Schritt in die richtige Richtung unternommen. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich dieses Projekt entwickeln wird und welche Impulse es für die zukünftige Stadtplanung geben wird. Weitere Informationen finden Sie unter Pattaya Mail und Nation Thailand.