In Bangkok wurde ein Verdächtiger eines spektakulären Goldladenraubs festgenommen, der die Polizei drei Wochen auf Trab hielt. Der Raub ereignete sich am 30. Januar 2026 um 23:30 Uhr, als der Goldladen in der Sukhumvit-Gegend sich auf die Schließung vorbereitete. Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger Mann namens Jalor, drang durch eine kleine Lücke unter der Tür in den Laden ein und bedrohte vier weibliche Angestellte mit einer Handfeuerwaffe. Er entkam mit etwa 170.000 Baht in bar und 198 Baht Gewicht Gold, was einem Gesamtwert von rund 15 Millionen Baht entspricht. Laut Ermittlungen hatte Jalor den Ort zwei Tage zuvor ausgekundschaftet und nutzte ein Motorrad mit gefälschtem Kennzeichen zur Flucht. Die Polizei erhielt Unterstützung durch CCTV-Aufnahmen, die es ermöglichten, Jalor zu identifizieren und seine Bewegungen zu verfolgen. Er wurde schließlich nahe dem Mae Suai Dam im Mae Suai Bezirk in Chiang Rai gefasst.
Für weitere Details zu diesem Vorfall können Sie die vollständige Berichterstattung auf The Thaiger nachlesen.
Die Festnahme und die Ermittlungen
Die Festnahme fand am Donnerstag nach dem Raub statt, als Jalor in einer Schutzunterkunft unter dem Namen eines 28-jährigen Mannes registriert war. Die Polizei stellte fest, dass er mit der gleichen Kleidung und Tasche wie bei dem Überfall gesehen wurde. Jalor gestand schließlich den Raub und wird zur Phra Khanong Polizeistation zurückgebracht, wo er mit mehreren Vorwürfen konfrontiert wird, darunter bewaffneter Raub und die Nutzung eines Fahrzeugs zur Begehung des Verbrechens. Es wurde bekannt, dass Jalor einen Freund in Myanmar gebeten hatte, den gestohlenen Goldschmuck zu verkaufen. Er gab an, zunächst 200.000 Baht erhalten zu haben, und berichtete von einem weiteren Treffen, um mehr Geld zu erhalten. Der genaue Wert des entwendeten Goldes wurde zunächst nicht bestätigt, jedoch berichteten mehrere Medien von einem Gesamtschaden von bis zu 15 Millionen Baht.
Sicherheitslage in Goldgeschäften
Der Vorfall wirft ein Licht auf die besorgniserregende Sicherheitslage in Goldgeschäften in Thailand. In den letzten Jahren gab es einen alarmierenden Anstieg von Überfällen auf Goldgeschäfte, die oft in Einkaufszentren betrieben werden, wo die Sicherheitsvorkehrungen häufig unzureichend sind. Ein besonders auffälliger Überfall fand am 2. März 2025 in Mae Sot statt, als ein maskierter Täter in nur einer Minute Goldschmuck im Wert von über 4,7 Millionen Baht stahl. Die Royal Thai Police hat daraufhin verschärfte Sicherheitsmaßnahmen für Goldgeschäfte im ganzen Land angeordnet. Diese umfassen die Installation fortschrittlicher Überwachungskameras, die Einstellung von ausgebildetem Sicherheitspersonal und die Entwicklung von Notfallreaktionssystemen.
Die Behörden raten Geschäftsinhabern, proaktive Maßnahmen zu ergreifen, um Überfälle zu verhindern. In einem Umfeld, in dem Goldpreise in den letzten Jahren um mehr als 70% gestiegen sind, ist es für die Sicherheit von Geschäften, Mitarbeitern und Kunden von größter Bedeutung, angemessene Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Kunden werden ebenfalls dazu ermutigt, wachsam zu bleiben und verdächtiges Verhalten zu melden. Mehr Informationen zu den Sicherheitsherausforderungen finden Sie in der umfassenden Analyse auf Wochenblitz.