In Bangkok und den umliegenden Provinzen stehen die Bürger:innen vor ernsthaften Herausforderungen in Bezug auf die Luftqualität. Das Air Pollution Solution Communication Centre unter dem Pollution Control Department warnt vor einem anhaltenden Anstieg der PM2.5-Werte, der zwischen dem 11. und 12. Februar 2026 einen neuen Höhepunkt erreichen könnte. Besonders betroffen sind die Provinzen Sa Kaeo, Prachin Buri und Chachoengsao, wo die gefürchteten feinen Partikel die gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung verstärken.

Wie schon zuvor festgestellt, sind die PM2.5-Werte in Bangkok bereits besorgniserregend hoch. Am 3. Februar 2025 wurde ein durchschnittlicher Wert von 47,2 µg/m³ gemessen, wobei einige Stadtteile, darunter Bueng Kum, Nong Chok und Lat Krabang, sogar Spitzenwerte bis 64 µg/m³ aufwiesen. Diese Zahlen zeigen, dass die Luftqualität in der gesamten Stadt im orangefarbenen Bereich eingeordnet ist, was die Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung erhöht.

Gesundheitsrisiken und öffentliche Warnungen

Aufgerufen durch das Pollution Control Department, sind Bürger:innen angehalten, besonders auf ihre Gesundheit zu achten. Outdoor-Aktivitäten sollten vermieden werden, und wer dennoch hinausgeht, sollte unbedingt Schutzmasken oder Staubschutzgeräte tragen. Wie ein weiterer Berichterstatter von Thai Times bestätigt, sind insbesondere Hochrisikogruppen wie ältere Menschen oder Menschen mit Atemwegserkrankungen aufgefordert, bei gesundheitlichen Beschwerden ärztlichen Rat einzuholen.

Die Situation wird nicht nur durch lokale Faktoren beeinflusst, sondern auch durch die Winde aus angrenzenden Nachbarländern. In Kambodscha wurden bis zu 4.462 Hotspots festgestellt, die höchste Anzahl seit Beginn der Saison. Die daraus resultierende Luftverschmutzung hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen, sondern auch auf Flora und Fauna. Laut Statista beeinträchtigen Luftschadstoffe die Lebensqualität und die Umwelt auf mehreren Ebenen.

Maßnahmen und Forderungen der Behörden

Die Warnung hat zur Folge, dass das Pollution Control Department zusammen mit anderen relevanten Behörden in der Ostregion eine vermehrte Kontrolle der Verschmutzungsquellen vornehmen will. Besonders ein Augenmerk liegt auf der praktizierten offenen Verbrennung, die oft für hohe Schadstoffemissionen verantwortlich ist. Auch die Ordnungskräfte wie die Polizeidirektion für Verkehr und das Landtransportministerium setzen sich verstärkt dafür ein, Maßnahmen zu ergreifen, die das Problem der Luftverschmutzung anpacken.

Für die Öffentlichkeit gibt es regelmäßige Updates zur Luftqualität, die über die Air4Thai-Website (Air4Thai.pcd.go.th) und die mobile App abrufbar sind. Diese Informationen sind besonders wichtig, um die Gefahr frühzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

Die Luftverschmutzung in Bangkok bleibt ein drängendes Thema, das nicht nur das tägliche Leben beeinflusst, sondern auch eine gesunde Umwelt für zukünftige Generationen gefährdet. Die aktuelle Lage erfordert schnelles Handeln und Zusammenarbeit auf allen Ebenen, um die Belastungen zu reduzieren und eine gesündere Lebensweise für alle zu fördern.