Heute ist der 20.02.2026, und die Vorfreude in der Motorrad-Weltmeisterschaft ist spürbar, besonders bei Brad Binder, dem talentierten südafrikanischen Fahrer von Red Bull KTM. Er hat sich bereits auf den bevorstehenden Test in Thailand gefreut und plant, neue Teile zu testen, anstatt sich nur auf Bestzeiten zu konzentrieren. Binder äußerte, dass der erste Testtag hektisch werden wird, aber er sieht KTM im Vergleich zur Vorsaison besser aufgestellt, dank zahlreicher Testmöglichkeiten und neuer, kleinerer Updates. Im Vorjahr kämpfte Binder, blieb ohne Podium und fiel auf Rang 11 der Tabelle zurück. In der neuen Saison möchte er gelassener an die Sache herangehen und sich nicht in Details verlieren, was ihm helfen könnte, sein Potenzial voll auszuschöpfen.
Besonders begeistert zeigt sich Binder von der Strecke in Phillip Island, die er als „episch“ bezeichnet und zu seinen Lieblingsstrecken zählt. Er hat auch einen Plan: Ein Heimrennen in Südafrika wäre für ihn und die Fans ein großer Schritt. Binder berichtet von Fortschritten in Gesprächen, auch wenn die Finanzierung und notwendige Aktualisierungen an den Strecken eine Herausforderung darstellen. Der letzte Grand Prix in Südafrika fand 2004 in Welkom statt, und seitdem hat sich viel verändert.
Rückblick auf die letzte Saison
Die Schwierigkeiten der letzten Saison haben Binder nicht entmutigt. Francesco Guidotti, Teammanager von Red Bull KTM, bemerkte, dass Binder in der letzten Zeit knapp hinter der Führungsgruppe war, jedoch in den letzten zwei Runden das Vertrauen in den Hinterreifen verlor. Bei dem letzten Rennen in Australien belegte Binder den 7. Platz, während Jack Miller, sein Teamkollege, als 11. ins Ziel kam. Miller erzählte von einem starken Start, der durch eine Kollision mit Alex Marquez in der ersten Kurve beeinträchtigt wurde. Trotz dieser Rückschläge hat Binder mit 192 Punkten den 5. Platz in der Weltmeisterschaft erreicht.
Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass Binder und sein Team beständig Fortschritte machen. Die Fahrergebnisse beim MotoGP Australian Grand Prix, wo Marc Marquez den ersten Platz belegte, verdeutlichen die starke Konkurrenz in der Liga. Binder ist jedoch optimistisch und sieht die neuen Tests als Chance, die KTM-Maschine weiter zu verbessern.
Ein Blick auf die Karriere von Brad Binder
Brad Binder, geboren am 11. August 1995 in Potchefstroom, ist nicht nur ein talentierter Fahrer, sondern auch ein Weltmeister in der Moto3-Klasse. Er fährt seit der Saison 2020 in der MotoGP-Klasse für das Red Bull KTM Factory Racing-Team und hat sich in der Szene einen Namen gemacht. Mit insgesamt 2353 WM-Punkten und 46 Podestplätzen hat er Rekorde aufgestellt und ist der südafrikanische Fahrer mit den meisten Podestplätzen in der MotoGP-Klasse.
Binders Karriere begann in nationalen Meisterschaften, und seine Teilnahme am Red Bull MotoGP Rookies Cup war der erste Schritt in eine vielversprechende Zukunft. Er hat sich durch zahlreiche Herausforderungen gekämpft, wechselte zwischen verschiedenen Klassen und Teams, bevor er schließlich in der MotoGP ankam. Sein erster Sieg in der MotoGP-Klasse beim Großen Preis von Tschechien in Brünn war ein Meilenstein in seiner Karriere.
Die kommenden Tests in Thailand könnten für Binder entscheidend sein, um sich optimal auf die neue Saison vorzubereiten. Mit einem klaren Kopf und frischem Elan will er die Herausforderungen annehmen und für ein aufregendes Jahr sorgen.