In den letzten Tagen hat die eskalierende Situation im Nahen Osten zu erheblichen Störungen im internationalen Luftverkehr geführt. Die Airports of Thailand Public Company Limited (AOT) berichtete, dass zwischen dem 28. Februar und dem 1. März 2026 insgesamt 134 Flüge betroffen waren, insbesondere aufgrund von Unruhen infolge von Konflikten zwischen Israel und Iran. Trotz dieser Herausforderungen operieren alle sechs großen Flughäfen unter der Verwaltung von AOT, wie Suvarnabhumi, Don Mueang und Phuket, weiterhin normal, ohne dass Passagiere gestrandet sind. AOT-Präsidentin Paweena Jariyathitipong erklärte, dass mehrere Fluggesellschaften, darunter El Al Israel, Air Arabia, Emirates, Qatar Airways, Etihad, Gulf Air, World2fly und Thai AirAsia X, ihre Flugpläne aus Sicherheitsgründen angepasst haben.
Die betroffenen Flüge verteilten sich auf verschiedene Flughäfen: Am Suvarnabhumi Airport wurden 59 Flüge abgesagt, während der Phuket International Airport 36 und der Don Mueang Airport zwei Stornierungen verzeichneten. Der Chiang Mai Airport war ebenfalls betroffen, verzeichnete jedoch nur zwei Stornierungen. Positiv zu vermerken ist, dass die Flughäfen Mae Fah Luang-Chiang Rai und Hat Yai International Airport unberührt blieben. AOT hat an den betroffenen Terminals Unterstützungmaßnahmen in Form von speziellen Informationszonen, zusätzlichem Sitzplatzangebot und der Verteilung von Trinkwasser eingerichtet.
Reisende auf der Suche nach Alternativen
Für die Reisenden, die von diesen Stornierungen betroffen sind, wurde schnell gehandelt. Die meisten betroffenen Passagiere konnten durch enge Kooperation mit den Airlines auf alternative Flüge umgebucht werden. AOT hat signalisiert, dass sie die Situation in Zusammenarbeit mit den zuständigen Luftfahrtbehörden weiterhin genau überwachen werden. Passagiere, die in die Region des Nahen Ostens oder auf verwandte Routen reisen, werden dringend gebeten, sich mit ihren Fluggesellschaften abzusprechen und die aktuellen Informationen über die offiziellen Kanäle der AOT sowie deren Facebook-Seite zu verfolgen.
Die Unruhen im Nahen Osten haben nicht nur Auswirkungen auf Thailand, sondern auch auf andere internationale Flugverbindungen. Wichtige Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi und Doha sind entweder geschlossen oder stark eingeschränkt, was zu weitreichenden Lahmlegungen im Luftverkehr führt. In der Region wurden über 3.400 Flüge an sieben großen Flughäfen gestrichen, und rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sind von den Luftraumsperrungen betroffen. Für diese Passagiere gibt es Unterstützung von den Veranstaltern, die gegebenenfalls Unterkünfte bereitstellen.
Die Lufthansa hat bereits angekündigt, ihre Flüge in die Region bis zum 8. März auszusetzen, während Lufträume über Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Katar, Kuwait, Bahrain und Iran gemieden werden. Kreuzfahrtschiffe sind ebenfalls betroffen und können nicht auslaufen. Das Auswärtige Amt hat Reisewarnungen für mehr als ein Dutzend Länder in der Region herausgegeben und appelliert an Reisende, sich in Krisenvorsorgelisten einzutragen und die Ausreisemöglichkeiten zu prüfen.
In dieser angespannten Situation bleibt es wichtig, dass Reisende wachsam bleiben und sich kontinuierlich über die Entwicklungen informieren. Die AOT steht rund um die Uhr über ihren Kontaktcenter unter 1722 zur Verfügung.