Heute ist der 22.02.2026 und die thailändischen Behörden haben eine drastische Wende in der Verkehrssicherheit vollzogen. Die Royal Thai Police hat eine Null-Toleranz-Politik gegen Alkohol am Steuer eingeführt, die nun rigoros durchgesetzt wird. Diese Maßnahme soll nicht nur die Anzahl der Verkehrsunfälle reduzieren, sondern auch das Bewusstsein für die Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss schärfen. Mündliche Verwarnungen vor Strafverfolgung entfallen, und wer sich weigert, einen Alkoholtest durchzuführen, wird automatisch als Trunkenheitsfahrer eingestuft. Dies geschieht im Einklang mit der Fiskalpolitik 2026 von Polizeichef Kitrat Phanphet, die den Fokus auf Verkehrsdiziplin und Unfallprävention legt.
Besonders in Hochrisiko- und stark frequentierten Gebieten wie Pattaya, Phuket und Chiang Mai wird die Überwachung intensiviert. Die Polizei hat bereits damit begonnen, Checkpoints und mobile Patrouillen in Ausgehvierteln und Strandzonen zu verstärken. Ein Beispiel für die Ernsthaftigkeit dieser neuen Regelung ist ein Vorfall vom 20. Februar 2026, bei dem ein Autofahrer, der sich einem Alkoholtest verweigerte, versuchte zu fliehen und die Polizisten angriff. Sein Alkoholwert betrug 126 mg%. Die Konsequenzen für solche Verstöße sind gravierend: Geldstrafen, Haftstrafen und der Entzug der Fahrerlaubnis sind nur einige der möglichen Sanktionen, die auf die Täter warten.
Neuerungen und Regelungen
Die neuen Regelungen gehen sogar so weit, dass die Weigerung eines Alkoholtests als Ungehorsam gegenüber einem Polizeibefehl gewertet wird. Autofahrer, die einen Atemtest ablehnen, können laut dem Central Investigation Bureau für schuldig befunden werden und müssen mit Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr oder Geldstrafen zwischen 5.000 und 20.000 Baht rechnen. Gerichte können zudem die Fahrerlaubnis für mindestens sechs Monate aussetzen oder entziehen. Dies zeigt, dass die Behörden ernsthafte Maßnahmen ergreifen, um das Fahren unter Alkoholeinfluss zu verhindern und die Verkehrssicherheit in Thailand zu erhöhen.
Die thailändischen Gesetze gegen Trunkenheit am Steuer sind bereits streng, und die neuen Regelungen verstärken diese noch weiter. Fahrer unter 20 Jahren sowie Führerschein-Neulinge dürfen maximal 0,2 Promille (20 mg/100 ml Blut) haben, während erfahrene Fahrer eine Grenze von 0,05 Promille einhalten müssen. Berufskraftfahrer unterliegen einer Nulltoleranz. Die Einführung eines Punktesystems seit Januar 2023 verstärkt die Kontrolle: Jeder Führerscheininhaber startet mit 12 Punkten, und bei einem Verstoß wegen Alkohol am Steuer werden 4 Punkte abgezogen.
Öffentlichkeitsarbeit und Appelle
Polizeigeneralleutnant Nithithorn Jintakanon appelliert an die Bürger und Besucher Thailands, die Regel „Don’t drink and drive“ zu beachten. Die Verkehrspolizisten werden für ihre Geduld und Professionalität gelobt, während gleichzeitig ein öffentlicher Appell zur Einhaltung der Verkehrsregeln und zur Förderung einer sicheren Straßenkultur erfolgt. Die Behörden betonen, dass diese neuen Regelungen auch Menschen ohne Alkoholkonsum betreffen könnten, was die Wichtigkeit der Einhaltung der Vorschriften unterstreicht.
Die Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Plans zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Thailand und sollen auch das Verhalten von Touristen und Einheimischen beeinflussen. Für Reisende wird empfohlen, alternative Transportmittel zu nutzen und die Null-Toleranz-Strategie zu befolgen. Die Diskussionen über die Regelung und ihre Konsequenzen werden weiterhin in der Öffentlichkeit geführt, während die thailändischen Behörden entschlossen an der Umsetzung dieser wichtigen Maßnahmen arbeiten.
Für weitere Informationen und Verkehrshilfe können Bürger und Besucher die Hotline 1197 oder die Highway-Police-Hotline 1193 kontaktieren. Diese neuen Regelungen sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Straßen sicherer zu machen und das Bewusstsein für die Gefahren von Alkohol am Steuer zu schärfen. Die vollständige Quelle zu diesen Informationen finden Sie hier sowie hier und hier.