Die steigenden Lebenshaltungskosten in den USA machen es für viele Menschen nötig, das eigene Budget neu zu überdenken. Laut einer Umfrage von Bankrate äußerten 56 % der Befragten das Gefühl, mehr Geld verdienen zu müssen, um komfortabel leben zu können. Im Kontext wachsender finanzieller Unsicherheit wird das Auswandern ins Ausland für viele zu einer ernsten Überlegung. Besonders Städte, in denen man mit einem kleineren Budget gut leben kann, stehen hoch im Kurs. Chiang Mai in Thailand ist dabei ein Vorreiter, wenn es darum geht, Lebensqualität erschwinglich zu gestalten. Laut moneydigest.com können die Lebenshaltungskosten in Chiang Mai erheblich niedriger ausfallen als in den USA, mit Einstiegspreisen für Apartments ab etwa 280 US-Dollar monatlich.

Die Vielfalt an Aktivitäten und der niedrige Preis für Freizeitgestaltung in dieser Stadt sind weitere Pluspunkte. ATV-Racing beispielsweise kann man für Kosten zwischen 50 und 70 Dollar erleben. Neben der Erschwinglichkeit bietet Chiang Mai auch eine Vielzahl an kulturellen und kulinarischen Erlebnissen, die einen Aufenthalt besonders attraktiv machen.

Die Optimalen Auswanderungsziele

Doch Chiang Mai ist bei Weitem nicht die einzige Stadt, die für ausländische Expats als attraktiv gilt. perspektiveausland.com hebt hervor, dass das Leben in vielen Ländern Europas, Südostasiens und Lateinamerikas 50-60 % günstiger sein kann als in Deutschland oder Österreich. Während die Lebenshaltungskosten in Südeuropa, wie in Portugal und Spanien, um 20-30 % niedriger sind, zeigt sich Südostasien als besonders budgetfreundlich mit Städten wie Da Nang in Vietnam.

  • Sarandë, Albanien: Ab 397 US-Dollar für Apartments und fast 300 Sonnentage im Jahr.
  • Da Nang, Vietnam: Wohnungen ab 300 US-Dollar, empfohlene Lebenshaltungskosten von 800-1000 US-Dollar.
  • Cuenca, Ecuador: Lebenshaltungskosten zwischen 500 und 1860 US-Dollar, günstige medizinische Versorgung.
  • Bansko, Bulgarien: Mietpreise zwischen 354 und 886 US-Dollar und zahlreiche Outdoor-Aktivitäten.
  • Cebu, Philippinen: Lebenshaltungskosten 60 % günstiger als in New York City.
  • Bogotá, Kolumbien: Lebenshaltungskosten für Familien ab etwa 2100 US-Dollar monatlich.
  • Kuala Lumpur, Malaysia: Lebenshaltungskosten um ein Drittel günstiger als in großen US-Städten.
  • Panama City, Panama: Von 780 bis 2850 US-Dollar, also auch hier eine große Preisspanne.
  • Budapest, Ungarn: Kleinwohnungen ab 670 US-Dollar.

Der Weg nach Chiang Mai

Für den Schritt ins Ausland ist jedoch eine sorgfältige Planung unverzichtbar. Der kreis-journal.de zufolge sind Lebenshaltungskosten, rechtliche Aufenthaltsbestimmungen und die Einkommensquelle entscheidend. Chiang Mai bietet günstige Lebenshaltungskosten und attraktive Visa-Bestimmungen, die es digitalen Nomaden erleichtern, sich niederzulassen. Die Möglichkeit, eine digitale Nomaden-Visumoption für längere Aufenthalte zu nutzen, macht die Stadt besonders für diese Zielgruppe interessant.

Wer mit dem Gedanken spielt, nach Thailand auszuwandern, sollte auch die bemerkenswerte Lebensqualität in den Blick nehmen. Das richtige Budget für einen Umzug nach Chiang Mai liegt schätzungsweise zwischen 1000 und 1400 Euro pro Monat, was die Stadt zu einer gemütlichen und zugleich erschwinglichen Option macht. Mit einem soliden Puffer von 10-20 % für wechselkursbedingte Schwankungen sollte das Abenteuer Auswanderung gelingen.