Was für eine aufregende Zeit für den 17-jährigen Fabian Wiest! Heute, am 13. Februar 2026, feiert dieser junge Athlet seine Premiere bei den Olympischen Winterspielen, wo er für Thailand im Riesenslalom auf der Pista Stelvio in Bormio an den Start geht. Geboren in Bangkok als Sohn eines Deutschen und einer Thailänderin, lebt er inzwischen am Bodenseeufer in Scherzingen, Schweiz. Trotz seiner Wurzeln in Deutschland und der Schweiz hat Fabian sich entschieden, für das thailändische Team zu starten, was in der alpinen Skisportwelt durchaus für Aufsehen sorgt, da Athleten aus vielen Ländern, selbst exotischen Wintersportnationen, antreten.

Fabian hat sich sowohl für den Riesenslalom als auch für den Slalom, der am 16. Februar stattfindet, qualifiziert. In Bormio erwartet er, im letzten Drittel der Rennen zu starten, mit dem Ziel, ins Ziel zu kommen, gut zu fahren und vor allem Spaß zu haben. Seinen ersten Erfahrungen im Skisport hat er bereits mit drei Jahren gemacht, und seine Familie zog 2011 an den Bodensee. Wie die Bild berichtet, kam er aufgrund der Corona-Pandemie 2020 in Deutschland nicht mehr zum Starten und stellte schließlich gute Zeiten bei nationalen Meisterschaften auf, weshalb er sich für eine thailändische FIS-Lizenz interessierte.

Einzigartige Reise zum Olympiaticket

Die Entwicklung von Fabian ist bemerkenswert. Mit der Unterstützung seiner Familie hat er an verschiedenen FIS-Nachwuchsrennen teilgenommen, Titel bei thailändischen Meisterschaften gewonnen und einen Podiumsplatz im Slalom in Malbun erreicht. In den ersten Pistenfahrten in Bormio hat er bereits Erfahrung auf eisigen Pisten sammeln können, was ihn nun gut auf die Olympischen Spiele vorbereitet.

Besonders beeindruckend ist, dass Fabian in der Rangliste der thailändischen FIS-Lizenzinhaber an Position eins steht, nachdem er die Norm im Slalom erfüllt hat. Im Riesenslalom muss er jedoch noch die erforderlichen Leistungen zeigen, um sich für die kommenden Rennen zu qualifizieren. Dies wird eine spannende Herausforderung für den jungen Athleten sein. Wie sein Vater, Rupert Wiest, anmerkt, ist man mittlerweile optimistisch, was die Chancen seines Sohnes anbelangt.

Fabian erhält für seine Olympia-Teilnahme sogar eine Befreiung von der Schule – eine wohlverdiente Unterstützung für diesen talentierten Skifahrer, der die Verbindung zwischen seiner deutschen Herkunft und seinen Wurzeln in Thailand eindrucksvoll verkörpert. In einer Zeit, in der der Sport vermehrt die Grenzen von Nationen überschreitet, wird Fabians Teilnahme eine weitere spannende Anekdote zum Thema Sport und Identität sein.

Die Olympischen Winterspiele 2026 stehen in voller Blüte, und während Athleten wie Marcel Hirscher, der für die Niederlande antreten könnte, und Lucas Braathen, der für Brasilien startet, den internationalen Wettbewerb bereichern, hebt sich Fabians Geschichte klar hervor. Ein wahrhaftiger Vertreter seines Teams, der mit Herz und Leidenschaft konkurriert. Wir sind gespannt auf seine Auftritte und drücken ihm die Daumen auf seiner sportlichen Reise!