Die Olympischen Winterspiele 2026 in Italien sind in vollem Gange und ziehen Sportbegeisterte aus aller Welt an. Eine besonders spannende Geschichte kommt aus Konstanz, wo der 17-jährige Fabio Wiest für Thailand im Riesenslalom an den Start geht. Geboren in Bangkok als Sohn einer thailändischen Mutter und eines deutschen Vaters, lebt Wiest inzwischen in Scherzingen, Schweiz, und besucht die Schule in Konstanz. Er ist Teil eines kleinen, aber engagierten thailändischen Alpin-Teams, das aus ihm, einem Trainer und zwei Betreuern besteht. Der Verband unterstützt ihn mit Trainingslagern und der Bezahlung des Coaches, was für einen jungen Athleten wie ihn von großer Bedeutung ist. (Wochenblatt)
Wiest hat sich für die Winterspiele qualifiziert, obwohl er bei seinem ersten Durchgang im Riesenslalom in Bormio fast 15 Sekunden Rückstand hatte und am Ende den 60. Platz belegte, 25 Sekunden hinter dem Sieger Lucas Pinheiro Braathen. Trotz dieser Herausforderung ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen für Wiest ein Traum, den er mit voller Begeisterung lebt. Er war besonders aufgeregt, mit seinem Idol Atle Lie McGrath im selben Rennen zu starten und ein Foto mit ihm zu bekommen. Am Montag wartet der Slalom auf ihn, eine Disziplin, die er als seine stärkere bezeichnet. (Südkurier)
Ein aufregendes Abenteuer
Fabio Wiest, der erst vor kurzem im Europacup debütierte, hat bereits bei einem FIS-Rennen in Malbun Platz zwei im Slalom erzielt. Dieser Erfolg könnte ihm zusätzliche Startplätze einbringen, was sein Olympia-Abenteuer noch spannender macht. Er hat bereits Erfahrung auf eisigen Pisten gesammelt, kennt jedoch den Olympia-Hang in Bormio nicht. Seine Ziele sind klar: Ankommen und sein Bestes geben. Wiest ist stolz darauf, als 17-Jähriger im thailändischen Dress an den Olympischen Spielen teilnehmen zu können, etwas, das er sich vor einem Jahr nicht hätte träumen lassen. (Südkurier)
Ein weiterer Höhepunkt für den jungen Sportler könnte die Möglichkeit sein, als Fahnenträger bei der Eröffnungs- oder Abschlussfeier ausgewählt zu werden. Diese Ehre würde nicht nur seine persönliche Leistung würdigen, sondern auch ein Zeichen für die internationale Diversität und den Zusammenhalt im Sport setzen. (Wochenblatt)
Ein Blick auf die Olympischen Winterspiele 2026
Die XXV. Olympischen Winterspiele finden vom 6. bis 22. Februar 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Bei diesen Spielen wird mit einer hohen internationalen Beteiligung gerechnet, ähnlich wie bei den Olympischen Winterspielen 2022 in Beijing, wo fast 2.900 Athleten aus 91 Ländern teilnahmen. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat derzeit rund 206 Nationale Olympische Komitees, und die Vorfreude auf die kommenden Wettkämpfe ist groß. (Destatis)
Fabio Wiest und sein Team sind Teil eines aufregenden Kapitels in der Geschichte der Olympischen Winterspiele, das nicht nur von sportlicher Höchstleistung geprägt ist, sondern auch von der Vielfalt der teilnehmenden Athleten und Nationen. Seine Reise ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Sport Menschen über Grenzen hinweg verbindet und Träume Wirklichkeit werden lässt.