Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina rücken näher und mit ihnen die Geschichten von Athleten, die sich besonderen Herausforderungen stellen. Unter den Teilnehmern sind auch einige, die mit persönlichen Schicksalsschlägen und schwierigen Bedingungen kämpfen müssen. So berichtet eine Quelle von Athleten wie Stevenson Savart, dem ersten Skilangläufer, der für Haiti bei diesen Spielen antritt. Trotz der Herausforderungen, die er in seinen Rennen erlebte, in denen er die Plätze 64, 79 und 82 belegte, war seine Rolle als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier ein bedeutender Moment seiner Karriere.
Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel ist Fabio Wiest, ein 17-jähriger Ski alpin Fahrer, der für Thailand startet. Mit einem Zeitunterschied von 25 Sekunden zum Sieger im Riesenslalom sieht er seine Teilnahme als einmaliges Erlebnis, auch wenn er in der Schweiz lebt und in Deutschland zur Schule geht. Donovan Carrillo aus Mexiko, der im Eiskunstlauf trainierte, musste sich in einem Einkaufszentrum vorbereiten und konnte sich dennoch für die Kür der besten 24 qualifizieren, wo er den 22. Platz belegte.
Herausforderungen und Erfolge
Die Geschichten von Bruna Moura, die ursprünglich im Mountainbike an den Start gehen wollte, aber wegen einer Herzerkrankung umdenken musste, und Edson Bindilatti, der an seinen sechsten Olympischen Winterspielen teilnimmt und sich im Mentorenprogramm des IBSF engagiert, zeigen, wie viel Entschlossenheit und Engagement in diesen Athleten steckt. Moura kämpfte sich nach einem schweren Autounfall zurück und erreichte die Plätze 74 und 99 bei Olympia.
Im Biathlon haben wir Campbell Wright, der in Neuseeland geboren wurde, aber nun für die USA startet und im letzten Jahr zwei WM-Silbermedaillen gewann. Seine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2022 für Neuseeland war bereits ein großer Erfolg. Patrick Burgener, der für Brasilien in der Halfpipe startet, hat durch seine brasilianische Mutter die Nationalität gewechselt und wurde 2021 zum „Best Talent“ gekürt.
Die Rekordjagd von Klaebo
Inmitten dieser Geschichten sind auch die Rekorde, die bei den Olympischen Spielen aufgestellt werden. Johannes Hoesflot Klaebo, der norwegische Skilangläufer, ist bei den Olympischen Winterspielen 2026 auf Rekordjagd. Mit einem weiteren Gold könnte er der erfolgreichste Wintersportler aller Zeiten werden, da er nun insgesamt acht Olympiasiege hat und auf Rang vier der ewigen Bestenliste liegt. In der Geschichte der Olympischen Winterspiele hat bisher kein Wintersportler neun Goldmedaillen erreicht, und Klaebo könnte bei seinen drei verbleibenden Rennen in Italien diese Marke angreifen.
Ein Blick auf die erfolgreichsten Winter-Olympioniken zeigt, dass Marit Björgen, Ole Einar Bjørndalen und Björn Daehli die besten Medaillensammler sind. Die nächsten Olympischen Winterspiele sind die 26. in Mailand-Cortina, wo Athleten wie Klaebo und viele andere die Chance haben, ihre Karrieren weiter zu prägen und vielleicht sogar neue Rekorde aufzustellen, während sie die Herausforderungen des Wintersports meistern. Ein weiterer Aspekt ist, dass seit 1924 bei 25 Olympischen Winterspielen Medaillen vergeben wurden und die Erfolgsstory dieser Athleten ein Teil dieser Geschichte ist. Für eine vollständige Liste der erfolgreichsten Winterolympioniken können Sie hier nachlesen.