In den Gewässern vor Phuket, Thailand, hat am 7. Februar 2026 ein schwerer Schiffsunglück gleich zweifache Eskalationen ausgelöst. Um 15:30 Uhr sank ein Containerfrachter mit einer Bruttoraumzahl von 4.339 Tonnen in der Andamanensee. Die offiziellen Warnungen des regionalen Hafenamts Phuket sind bereits ausgegeben worden, denn mehrere Container, einschließlich Gefahrgut, treiben oder liegen knapp unter der Wasseroberfläche. Diese Situation birgt enorme Risiken für die Schifffahrt, sodass Kapitäne und Besatzungen dringend aufgefordert werden, das betroffene Gebiet zu umfahren. Der Farang berichtet von dem Vorfall und informiert über die entsprechende Warnung für die Schifffahrt.

Das Unglücksgebiet liegt südwestlich von Koh Kaew Noi, Bezirk Mueang Phuket, bei den Koordinaten 7° 42′ 42″ N, 98° 16′ 51,60″ E. Die Behörden haben mehrere Einsatzschiffe mobilisiert, darunter Marineschiffe aus Hua Hin sowie die Boote T.114 und T.272. Diese Schiffe haben die Aufgabe, die treibenden Container mit Warnsignalen zu kennzeichnen und mögliche Ölverschmutzungen einzudämmen. Das Hafenamt rät dazu, den betroffenen Seeabschnitt bis zur Klärung der Lage nicht zu befahren.

Katamaranunglück mit glücklichem Ausgang

In einer engen Verbindung zum Schiffsunglück hat ein weiteres Drama ereignet: Am Montagmittag sank der Luxus-Katamaran „Amy Ray 888“, welcher als Kreuzfahrtschiff für Touristen dient. An Bord waren 38 Personen – 33 chinesische Touristen, ein Reiseleiter, ein Praktikant und drei Besatzungsmitglieder. Das Unglück wurde durch ein defektes Fenster verursacht, das Wasser eindringen ließ. Nach nur 20 Minuten war das Schiff vollständig in den Wogen versunken. Trotz dieser dramatischen Situation spielte jedoch das Tragen von Schwimmwesten eine entscheidende Rolle für die Sicherheit der Passagiere. RTL hebt hervor, dass alle Personen über Wasser bleiben konnten, bis Rettungsboote eintrafen. Sieben Passagiere erlitten leichte Verletzungen und wurden zum Chalong Pier gebracht, wo Dolmetscher bereitstanden.

Die thailändischen Behörden haben bereits eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet, um die genauen Ursachen des defekten Fensters zu klären. In diesem Kontext muss betont werden, wie wichtig solche Untersuchungen sind, um zukünftige Unglücke zu verhindern. Denn auch wenn das Unglück glimpflich ausging, so bleibt die Gefahr, dass ähnliche Vorfälle in Zukunft möglicherweise nicht ohne böse Folgen enden.

Schutzmaßnahmen und Untersuchungen

Unabhängig von der Schwere der Vorfälle haben sie das Augenmerk auf die Entstehung und Vermeidung solcher Unfälle gelenkt. In Übereinstimmung mit den Prinzipien der deutschen Flagge werden solche Vorfälle untersucht, um Leben zu schützen, Umweltverschmutzungen zu vermeiden und die Sicherheit der Schifffahrt zu erhöhen. Es ist wichtig, aus jedem Unfall zu lernen. In Deutschland beispielsweise ist die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) dafür zuständig. Ihre Aufgabe ist es, nicht nur die Umstände und Ursachen zu klären, sondern auch Empfehlungen zur Verbesserung der Schiffsicherheit auszusprechen.

Obwohl die betroffenen Vorfälle in Thailand nicht direkt mit den Standards der HSBS in Deutschland verglichen werden können, zeigt sich doch ein gemeinsames Ziel: Künftige Unglücke zu verhindern und die Sicherheit auf unseren Gewässern zu garantieren.