Razzia in Hua Hin: Gestohlene Milch und abgelaufene Produkte aufgedeckt!
CIB entdeckt illegale Lebensmittelproduktion in Hua Hin: Abgelaufene Milch umetikettiert, über 13.000 Artikel beschlagnahmt.

Razzia in Hua Hin: Gestohlene Milch und abgelaufene Produkte aufgedeckt!
Das Central Investigation Bureau (CIB) hat mit der Consumer Protection Police Division (CPPB) in Hua Hin eine illegale Lebensmittelproduktionsstätte ausgehoben. Wie The Thaiger berichtet, stellt diese spontane Aktion einen verstärkten Kampf gegen illegale Lebensmittelpraktiken dar. Die Razzia fand am 24. Dezember 2025 statt und führte zur Beschlagnahmung von über 13.000 Artikel, darunter umetikettierte abgelaufene UHT-Milch, unregulierte Instantkaffees und andere Lebensmittelprodukte.
Aufmerksamkeit erregten die Beschwerden von Verbrauchern über ein merkwürdiges Aussehen und einen unangenehmen Geruch der online gekauften UHT-Milch. Polizei und Ermittler bestätigten, dass die kontrollierten Produkte bereits am 30. Mai 2025 abgelaufen waren. Die Täter hatten die Haltbarkeitsdaten gefälscht, um ihre Kunden zu täuschen und profitierten geschäftstüchtig davon, dass sie abgelaufene Milch für nur 1 Baht pro Karton erwarben, um diese umetikettiert für 10 Baht zu verkaufen.
Die Ermittler fanden in der Produktionsstätte auch Maschinen zur Manipulation von Daten sowie Geräte zur Messung der Süße. Insgesamt beläuft sich der Wert der beschlagnahmten Waren auf rund 1,5 Millionen Baht. Der Betreiber der illegalen Einrichtung gestand, dass sein Betrieb seit zwei Jahren aktiv war, wobei er unerlaubte technische Kombinationen zusammenschusterte, um Produkte zu vermarkten.
Lebensmittelsicherheit in Thailand – Ein brisantes Thema
In einem Zusammenhang, der weit über Hua Hin hinausgeht, ist auch die internationale Problematik gefälschter Lebensmittel zu berücksichtigen. In Vietnam wurde recently ein gewaltiger Skandal um gefälschtes Milchpulver aufgedeckt, wie Nutra Ingredients berichtet. Ein erfolgreicher Ring, der über 573 verschiedene gefälschte Marken produzierte, schädigte die Gesundheit gefährdeter Gruppen wie Schwangere und Diabetiker.
Dieser Vorfall hat sogar zur Folge, dass der vietnamesische Premierminister eine Überprüfung der Lebensmittelsicherheitsvorschriften angeordnet hat, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Klare Regelungen und härtere Kontrollen stehen im Fokus.
Regulierungen und Herausforderungen
Auch in Thailand wird die Lebensmittelsicherheit durch strenge Gesetze geregelt. Der Food Act B.E. 2522 (1979) bildet das Rückgrat dieser Bestimmungen, wie ausführlich auf Mondaq erläutert wird. Die Hauptaufgaben des Gesetzes liegen in der Kontrolle der Lebensmittelqualität sowie dem Schutz der Verbraucher.
Lebensmittelproduzenten sind verpflichtet, entsprechende Lizenzen von der Food and Drug Administration (FDA) zu beantragen, bevor sie den Betrieb aufnehmen dürfen. Besonders brisant ist die Tatsache, dass es zahlreiche illegal tätige Unternehmen gibt, die solche Auflagen ignorieren und dennoch Produkte auf den Markt bringen, die potenziell gesundheitsschädlich sein können.
Die Behörden haben angekündigt, dass sie unerlaubte Produktionsstätten wie die in Hua Hin weiterhin rigoros verfolgen werden. Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stehen hierbei ganz oben auf der Agenda, um das Vertrauen der Konsumenten in die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln zu stärken.