Am 9. Februar 2026 kam es in der Nähe der Insel Kaew Noi zu einem besorgniserregenden Vorfall: Ein unter panamaischer Flagge fahrendes Frachtschiff, die Sealloyd Arc, meldete Wasseraufnahme. Dieses Ereignis stellte die Crew von 16 Mitgliedern vor ernsthafte Herausforderungen, da das Schiff in eine gefährliche Schräglage geriet und das Risiko eines Sinkens bestand. Glücklicherweise konnte die gesamte Besatzung ohne Verletzungen gerettet werden. Wie der Portal Portuario berichtete, wurde die Dritte Marineflotte der Royal Thai Navy schnell mobilisiert, um Unterstützung zu leisten.

Die Einsatzkräfte, unter dem Kommando von Vizeadmiral Weerudom Muangchin, beriefen umgehend eine Planungs- und Koordinationssitzung ein. Neben dem Schiff Tor.272 und dem Schnellboot Sornchon No.4012 wurde auch ein DO-228 Überwachungsflugzeug zur Schadensbewertung entsandt. Um die Lage weiter unter Kontrolle zu bringen, wurden zusätzliche Schiffe wie die HTMS Punyee und HTMS Hua Hin in die Region geschickt.

Herausforderungen bei der Schadensbewertung

Die gesamte Operation wurde intensiv koordiniert, unter Einbeziehung verschiedener Behörden, darunter die Hafenbehörde von Phuket und die Marinepolizei. Es wurde ein Navigationshinweis herausgegeben, um andere Schiffe in der Umgebung auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass über 200 der insgesamt 297 Container, die sich an Bord des Sealloyd Arc befanden, ins Meer gefallen sind. Darunter waren auch 14 Container mit gefährlichen Materialien.

Berichten zufolge hat das Schiff inzwischen gesunken, was ernste Konsequenzen für die Umwelt zur Folge haben könnte. Erste Informationen deuten auf eine Ölverschmutzung hin, die sich über eine Länge von etwa 4,5 Meilen und eine Breite von 1 Meile erstreckt. Dies stellt nicht nur eine unmittelbare Gefahr für die Schifffahrt dar, sondern könnte auch schwerwiegende Auswirkungen auf das marine Ökosystem haben.

Ölverschmutzung und ihre Folgen

Die Auswirkungen von Ölverschmutzung auf die Meeresumwelt sind alarmierend. Jährlich gelangen rund 6.000 Tonnen Öl in die Weltmeere, was das Ökosystem und seine Bewohner stark gefährdet. Besonders Vögel sind häufig unter den ersten Opfern, da das Öl ihr Gefieder verklebt, was zu Unterkühlung und letztlich zum Tod führen kann. Aber auch Meeressäuger und andere Meereslebewesen sind gefährdet, da Öl ihre Atmungs- und Verdauungssysteme schädigen kann.

Um den langfristigen Schaden zu begrenzen, sind umfassende Aufräum- und Schutzmaßnahmen erforderlich. Denn wie NABU zusammenfasst, kann der vollständige bakterielle Abbau von Öl mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Daher wird es für die maritime Gemeinde von entscheidender Bedeutung sein, schnell und effektiv zu handeln, um die Umwelt zu schützen und weitere Schäden zu vermeiden.