Heute muss man über die jüngsten Ereignisse im thailändischen Fußball sprechen, die für viel Aufregung und Debatte gesorgt haben. Der japanische Trainer Ishii Masatada wurde nach nur drei Monaten bei Pathum United in Thailand entlassen, und dies ist bereits seine zweite Entlassung in Thailand. Zuvor verlor er im Oktober 2025 seinen Posten beim thailändischen Fußballverband (FAT) aufgrund der mangelnden Erfolge. Unter seiner Leitung konnte die Nationalmannschaft nicht für den ASEAN Cup siegen und die Qualifikation zum Asien-Cup verlief ebenfalls enttäuschend, das zeigt, dass die Erwartungen an ihn hoch waren, aber nicht erfüllt wurden. Vietnam berichtet, dass….
Das sportliche Konzept von Ishii traf nicht auf die strategische Ausrichtung des Verbands, wie eine Bewertung des Technik-Ausschusses unter Leitung von Dr. Charnvit Pholchivin zeigte. In nur 30 Spielen verwandelte sich die Erfolgsquote der Nationalmannschaft in 16 Siege, was einer Quote von 53 Prozent entspricht – eine Zahl, die nicht ausreicht, um die Fans zufrieden zu stellen. Dabei haben andere Trainer wie Mano Polking, der zwischen 2021 und 2023 zwei AFF Cup-Titel holte, mehr Erfolge gefeiert. Der Farang hebt hervor, dass….
Die Frage stellt sich: Warum tun sich japanische Trainer in Thailand so schwer? Eine Fußball-Fanpage, Buriram Prankster, argumentiert, dass japanische Trainer in diesem Kontext oft nicht erfolgreich sind. Im Pantip-Sportforum wird erläutert, dass es kulturelle Unterschiede gibt, die eine erfolgreiche Zusammenarbeit behindern. Dabei formen Thailand und Japan seit einem Jahrzehnt eine besondere Beziehung im Fußball, geprägt von einem fruchtbaren Austausch von Wissen und Erfahrungen. Viele thailändische Spieler, wie Chanathip Songkrasin und Theerathon Bunmathan, haben in Japan gespielt und könnten von dieser Beziehung profitieren.
Es ist auch entscheidend zu erwähnen, dass alle japanischen Nationaltrainer Thailands kürzlich innerhalb von drei Monaten ihre Ämter niedergelegt haben, sei es Ishii bei den Herren, Futoshi Ikeda bei den Frauen oder Takayuki Nishigaya bei der U23. Dies wirft die Frage auf, ob Thailand vielleicht einen anderen Weg im Fußball einschlagen sollte, denn bisher war der Fortschritt unter den japanischen Trainern begrenzt, wie die Einträge in der Wikipedia zur thailändischen Nationalmannschaft verdeutlichen.
Nun steht Thailand vor der Herausforderung, einen neuen Trainer zu finden, der das Team auf den bevorstehenden FIFA-Zyklus vorbereitet. Ein Testspiel gegen Singapur ist für den 13. November 2025 geplant, gefolgt von einem wichtigen Asien-Cup-Qualifikationsspiel in Sri Lanka. Dabei ist es unerlässlich, ein konkurrenzfähiges Team zu formen, ohne auf eingespielte Defensivkräfte zurückgreifen zu können.
Es bleibt spannend, welchen Kurs die thailändische Fußballnationalmannschaft in den kommenden Monaten einschlagen wird. Vielleicht war die japanische Ära ein Schritt in die richtige Richtung, aber ob die Zukunft im thailändischen Fußball tatsächlich in dieser Richtung weitergeht, steht auf der Kippe. Änderungen sind notwendig, um die lange ersehnte Erfolge im internationalen Fußball zu erzielen.