In der Nacht von Dienstag, dem 17. Februar 2026, wurden drei israelische Staatsbürger in ihren 20ern in einer Bar auf der beliebten thailändischen Insel Koh Samui Opfer eines brutalen Angriffs. Der Vorfall, der sich spät in der Nacht ereignete, führte dazu, dass einer der Israelis medizinische Behandlung in einem Krankenhaus suchte, während ein weiterer fliehen konnte, jedoch seitdem nicht mehr erreichbar ist. Es gibt keine Hinweise darauf, dass dem geflohenen Mann etwas zugestoßen ist. Der geflohene Mann hatte die beiden anderen kurz vor dem Vorfall kennengelernt, was die Situation zusätzlich tragisch macht. Gespräche mit den Familien der beiden anderen Israelis deuten darauf hin, dass die Angreifer französische Touristen arabischer Herkunft waren.
Laut Berichten näherten sich die Angreifer den Israelis, nachdem sie ihre nationale Identität erkannt hatten, und die Situation eskalierte rasch in körperliche Gewalt. Die Israelis versuchten, sich in die Toilette der Bar zurückzuziehen, wurden jedoch verfolgt, ausgeraubt und mit Stöcken geschlagen. Die Polizei wurde alarmiert und konnte den Kampf schließlich beenden. Allerdings zeigt sich, dass die Sicherheitskräfte des Veranstaltungsorts sich auf die Seite der Angreifer stellten und ebenfalls gewaltsam eingriffen. Einer der Israelis erlitt dabei schwere Verletzungen, darunter Frakturen an Rippen, Kiefer, Zähnen und einem Wirbel im Rücken. Ein weiterer Bruder konnte während des Angriffs seine Mutter per Videoanruf kontaktieren, die live miterlebte, wie er geschlagen wurde.
Ermittlungen und Reaktionen
Die Schwester des verletzten Israelis berichtete, dass die Angreifer auf Hebräisch drohten mit Äußerungen wie „Wir werden euch töten“ und „Itbah al-Yahud“ (schlachtet die Juden). Der Bruder ist seit dem Vorfall traumatisiert und hat Angst; er berichtete, dass die Polizei versuche, falsche Aussagen von ihnen zu erhalten und den Vorfall als kriminell statt nationalistisch motiviert darzustellen. Die Koh Samui Polizei hat inzwischen eine Untersuchung eingeleitet und bemüht sich, die Verdächtigen zu finden.
Der Vorfall hat in israelischen und jüdischen Kreisen Besorgnis ausgelöst und wird als möglicherweise antisemitisch oder nationalistisch motiviert angesehen. Organisationen wie StandWithUs und die Combat Antisemitism Movement haben den Vorfall in sozialen Medien hervorgehoben. Es ist bemerkenswert, dass solche Vorfälle in Thailand, das für seine Gastfreundschaft bekannt ist, selten sind.
Reiseempfehlungen und Sicherheitslage in Thailand
In Anbetracht der jüngsten Ereignisse ist es für Reisende wichtig, sich über die Sicherheitslage in Thailand zu informieren. Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich in der Krisenvorsorgeliste zu registrieren und auf ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz zu achten. Reisende sollten auch die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge des Bundesamts für Bevölkerungsschutz beachten.
Die Sicherheitslage in Thailand ist nicht ohne Herausforderungen. Es gibt eine anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge, auch in Urlaubsgebieten. Während Koh Samui ein beliebtes Touristenziel ist, sollten Reisende stets wachsam bleiben, insbesondere in Bars und bei Nachtveranstaltungen. Zudem wird empfohlen, sich über lokale Gegebenheiten zu informieren und verdächtige Vorgänge zu melden.
Die Identitäten der Opfer wurden bislang nicht veröffentlicht, und es wird erwartet, dass weitere Details und offizielle Ermittlungen folgen. In einer Zeit, in der globale Spannungen zunehmen, wird dieser Vorfall sicher Diskussionen über die Sicherheit von Reisenden und die politischen Verhältnisse in Thailand anheizen. Für weitere Informationen und aktuelle Updates können Leser die Berichterstattung auf Ynetnews oder Vinnews verfolgen.