Am 5. Februar wurde ein tragischer Vorfall auf Koh Samui, in der Provinz Surat Thani, gemeldet: ein russischer Tourist wurde tot an einem Strand unterhalb eines beliebten Aussichtspunktes gefunden. Der Körper des 36-jährigen Iliar Bichurin wurde entdeckt, nachdem ein anderer ausländischer Tourist die Überreste gesichtet hatte und sofort die Polizei von Koh Samui verständigte. Die Einsatzkräfte, darunter die Rettungsdienste der Kusol Songkro Koh Samui Foundation und medizinisches Personal des Koh Samui Krankenhauses, trafen schnell am Tatort ein, um die Bergung durchzuführen.
Die Bergungsaktion gestaltete sich als herausfordernd, da der Weg zu dem Strand steil und schmal war, gesäumt von steilen Abhängen und rutschigem Gelände. Die Polizei berichtet, dass der Mann mit schweren Kopf- und Nackenverletzungen auf dem Rücken liegend gefunden wurde. Es wurden Hinweise gefunden, die darauf hindeuten, dass er möglicherweise vom Aussichtspunkt gefallen ist, während er versuchte, zum Strand hinunterzuklettern. Ein Baumzweig, den er festhielt, brach offenbar unter seinem Gewicht, was zu dem tödlichen Sturz führte. Medizinisches Personal sprach von einem zerschmetterten Schädel und Hirnfragmenten in der Nähe des Körpers. Die genauen Umstände seines Todes werden nun durch eine Autopsie im Koh Samui Krankenhaus ermittelt.
Untersuchung und Hintergründe
Die Polizei stellte fest, dass es keine Anzeichen von Diebstahl, körperlichem Kampf oder anderen kriminellen Handlungen am Tatort gab. Auch ein Blick auf die persönlichen Gegenstände des Verstorbenen, darunter zwei Pässe und ein Hotelzimmer-Schlüssel, deutete auf keine Fremdeinwirkung hin. Bichurin trat über den Kuan Dode Einwanderungspunkt in der Provinz Satun in Thailand ein und war anschließend in einem Hotel im Mae Nam Bezirk eingecheckt. Seine Familie wird in Zusammenarbeit mit der russischen Botschaft in Thailand über den Vorfall informiert.
Leider ist dies nicht der erste Vorfall dieser Art auf Koh Samui. Im Jahr 2024 kam eine 24-jährige russische Touristin, Kamilla Belyatskaya, bei einem ähnlichen tragischen Ereignis ums Leben. Sie wurde an einem anderen Aussichtspunkt von einer großen Welle erfasst und kämpfte etwa 15 Minuten im Wasser, bevor sie verschwand. Ihr Körper wurde später an einem nahegelegenen Strand gefunden. Diese Vorfälle werfen Fragen zur Sicherheit an den beliebten Aussichtspunkten der Insel auf.
Die Sicherheit auf Koh Samui
Koh Samui ist generell als ein sicheres Reiseziel bekannt, wo Gewaltverbrechen selten sind. Die größte Gefahr für Touristen besteht eher in Sonnenbränden und kleinen Diebstählen, vor allem in stark frequentierten Touristengebieten. Ein gesunder Menschenverstand und Vorsicht sind jedoch ratsam, insbesondere wenn es um Aktivitäten am Wasser geht. Warnflaggen am Strand sollten immer beachtet werden, da Brandungsrückströmungen, obwohl selten, eine ernsthafte Gefahr darstellen können. Für Schwimmer wird geraten, nur an bewachten Stränden zu schwimmen und nur bei seriösen Anbietern Schnorchel- oder Tauchausflüge zu buchen. SamuiLove bietet hierzu zahlreiche Tipps, wie Urlauber sicher und vorsichtig die Schönheit der Insel genießen können.
Obwohl die Ereignisse rund um Reisen nach Koh Samui tragisch sind, bleibt die Insel eine beliebte Destination für viele Touristen, insbesondere für Russen, da die Beliebtheit Thailands hier in den letzten Jahren zugenommen hat. Die derzeitige Situation erfordert jedoch von allen Besuchern Achtsamkeit und Respekt gegenüber den Gegebenheiten und Gegebenheiten vor Ort.