Heute ist der 14.02.2026 und die Vorbereitungen für das große Infrastrukturprojekt, den Samui Island Expressway, sind in vollem Gange. Die dritte öffentliche Konsultation fand erst kürzlich statt, und das Interesse der Bevölkerung ist enorm. Rund 200 Personen, darunter Vertreter aus dem öffentlichen und privaten Sektor, sowie lokale Gemeinschaftsführer und Umweltschützer, nahmen an dieser Veranstaltung teil. Dies zeigt, wie wichtig das Projekt für die lokale Gemeinschaft und die Region insgesamt ist.

Die geschätzten Gesamtkosten des Samui Island Expressway belaufen sich auf beeindruckende THB 74,044 Milliarden. Diese Summe umfasst unter anderem die Landakquisition, die Baukosten und die Betriebs- und Wartungskosten. Die Bauarbeiten sind für 2029 geplant, mit einer Inbetriebnahme der Autobahn, die bis Ende 2033 erfolgen soll. Die Route wird eine Gesamtlänge von 37,41 Kilometern haben und beginnt an der Autobahn 4142 in Don Sak, Surat Thani, verläuft durch Nakhon Si Thammarat und endet an der Autobahn 4170 in Taling Ngam, Koh Samui.

Details zum Projekt

Ein besonders interessantes Merkmal des Projekts ist der geplante Bau einer ungefähr 22 Kilometer langen Seebrücke, die hauptsächlich aus vorgefertigten Segmenten bestehen soll, um die maritimen Bauaktivitäten zu minimieren. Diese Brücke wird mit einer Kabel-stützten Sektion ausgestattet sein, die Pylonen von etwa 135 Metern Höhe umfasst und eine zentrale Durchfahrtshöhe von mindestens 50 Metern über dem Meeresspiegel bietet. Damit ist sichergestellt, dass auch große Schiffe problemlos unter der Brücke hindurchfahren können.

Das Design des Samui Island Expressway sieht vier Fahrspuren vor und umfasst Sicherheitsvorkehrungen wie eine eingezäunte Barriere entlang beider Seiten der Strecke. Die Bauzone wird mit einer Breite von 70 Metern angelegt. Die geplante Mautgebühr wird voraussichtlich zwischen 1.000 und 2.000 Baht pro Fahrzeug liegen. Eine Verkehrsvorhersage für die nächsten 30 Jahre geht von über 64,2 Millionen Fahrzeugen und geschätzten Einnahmen von 80,108 Milliarden Baht aus.

Öffentlich-private Partnerschaften als Schlüssel zum Erfolg

Das Projekt wird als öffentlich-private Partnerschaft (PPP) umgesetzt, ein Ansatz, der in Thailand zunehmend an Bedeutung gewinnt. PPPs sind ein wichtiger Bestandteil der Infrastrukturstrategie des Landes, die durch das Private Investment in State Undertakings Act (PISUA) von 2013 unterstützt wird. Diese Partnerschaften ermöglichen eine effizientere Entwicklung, da private Unternehmen Expertise, Technologie und Kapital in die Projekte einbringen.

Insgesamt sind in Thailands PPP Delivery Plan für 2020-2027 zahlreiche Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1,09 Billionen Baht aufgeführt. Der Samui Island Expressway ist nur eines von vielen Projekten, die dazu beitragen sollen, die Infrastruktur des Landes zu verbessern und die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben. Mit der geplanten Genehmigung der Umweltverträglichkeitsprüfung und der Kabinettsgenehmigung bis nächstes Jahr stehen die Zeichen gut, dass dieses ambitionierte Vorhaben bald Realität wird.