Heute ist der 20.02.2026, und die MotoGP-Saison ist in vollem Gange. In Thailand stehen die ersten Rennen an, und die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Besonders im Fokus steht Franco Morbidelli, der als einziger Ducati GP25-Pilot in Thailand an den Start gehen wird. Während des MotoGP-Tests in Malaysia in der ersten Februarwoche war Morbidelli zunächst unauffällig, doch am Ende des Tests zeigte er eine starke Leistung und war bei einer Sprint-Simulation direkt hinter den Spitzenfahrern Bagnaia und Marc Marquez. Dies gibt Anlass zur Hoffnung für das Team und die Fans.

Morbidelli plant, sich in Thailand auf die Feinabstimmung seiner GP25 zu konzentrieren. Nach dem Aussortieren grober Themen in Sepang sieht er den kurzen Abstand von nur fünf Tagen zwischen Test und erstem Rennen als potenziellen Vorteil. Während seine Teamkollegen und andere Fahrer mit einem Mix aus GP24/25/26 arbeiten, wird Morbidelli mit einer klar definierten Spezifikation antreten. Dies könnte ihm einen entscheidenden Vorteil verschaffen, insbesondere da er im Vorjahr in Thailand schneller war als alle außer Marc Márquez.

Die Entscheidung für die GP24

Die Situation um Morbidelli und die Ducati GP25 ist jedoch komplex. VR46 hat die GP25 abgelehnt, was bedeutet, dass Morbidelli die GP24 für die dritte Saison in Folge fahren wird. Diese Entscheidung könnte nicht nur seine Karriere beeinflussen, sondern auch Auswirkungen auf Rookie Fermin Aldeguer von Gresini haben, der ebenfalls mit der GP25 ins Rennen gehen sollte. Morbidelli entscheidet sich bewusst für die bewährte Technologie der GP24, da diese als wettbewerbsfähiges Motorrad gilt. Teamleiter Matteo Flamigni bestätigt, dass die GP24 auch in dieser Saison die bessere Wahl ist.

Die GP25, obwohl als Weiterentwicklung der GP24 vermarktet, hat bei anderen Fahrern, wie Di Giannantonio, Probleme gezeigt. Flamigni räumt ein, dass es signifikante Schwierigkeiten mit der GP25 gab, trotz der Erfolge von Marc Marquez. Morbidellis Entscheidung, Stabilität zu wählen, spiegelt die vorsichtige Herangehensweise von VR46 an den Rennsport wider und zeigt, dass die GP25 als problematisch angesehen wird. Ducati steht vor der Herausforderung, die Probleme der GP25 zu beheben, um ihre Reputation zu wahren.

Ducatis Dominanz in der MotoGP

In einem weiteren Kontext ist zu erwähnen, dass Ducati in der MotoGP-Saison 2023 eine beeindruckende Dominanz zeigte. Sechs Fahrer des Teams standen unter den ersten neun der WM-Wertung, und 17 von 20 Saisonrennen wurden von Ducati gewonnen. Kein Rennen fand ohne Ducati auf dem Podium statt, was die Entwicklung des Teams seit 2013 verdeutlicht, als Luigi ‚Gigi‘ Dall’Igna die technische Leitung übernahm. Unter seiner Führung hat Ducati innovative Technologien entwickelt, die das Team an die Spitze der MotoGP gebracht haben.

Ducati verfolgt einen risikobehafteten Entwicklungsansatz, der schnelle Innovationen fördert. Dies spiegelt sich auch in der Einführung neuer Technologien wie dem ‚Ride-Height-Device‘ wider, das 2021 eingeführt wurde, um die Leistung beim Start zu verbessern. Fahrer wie Francesco Bagnaia und Bastianini sind Teil eines breiten Talentepools, der Ducati unterstützt und die Konkurrenz von KTM und Aprilia wächst. Der technologische Wettlauf in der MotoGP wird voraussichtlich bis mindestens 2027 andauern, was die Herausforderungen für Ducati und die anderen Teams weiter verstärkt.

Morbidellis zukünftige Teilnahme an der MotoGP hängt stark von seiner Leistung in den kommenden Monaten ab. Er hat sich das Ziel gesetzt, ab Thailand Ausrufezeichen zu setzen und Druck auf die GP26-Piloten auszuüben. Die kommenden Rennen werden entscheidend für seine Karriere und die Zukunft von Ducati in der MotoGP sein.

Für weitere Informationen zu Morbidellis Situation und der Ducati GP25, besuchen Sie die vollständigen Artikel auf Speedweek und Motorcycle Sports. Zusätzliche Informationen über Ducatis Dominanz finden Sie in unserem Artikel auf Motorsport Magazin.