Am 26. Februar 2026 wurde die Nachricht vom Tod des britischen Multimillionärs und Mitbegründers der Modekette Asos, Quentin Griffiths, bekannt. Griffiths fiel aus dem 17. Stock seines Wohnhauses in Pattaya, Thailand. Die Umstände seines Ablebens sind bisher unklar und werfen viele Fragen auf. Die örtliche Polizei fand in der Wohnung keine Hinweise auf ein Verbrechen oder Fremdverschulden. Die Tür war von innen verschlossen, und es gab keinerlei Anzeichen für einen Einbruch. Der Körper wurde unterhalb des Balkons aufgefunden, was die Ermittlungen weiter kompliziert.

Die Autopsie ergab ebenfalls keine Hinweise auf Fremdverschulden, dennoch schließt die Polizei Fremdeinwirkung nicht aus. Jom Thipanongsri, Griffiths‘ 26-jährige Freundin, äußerte, dass sie keine Warnzeichen für einen Suizid bemerkt habe und dass Griffiths keine Antidepressiva oder andere Medikamente eingenommen habe. Ihr Schock über seinen Tod und die Trauer sind unermesslich. Griffiths befand sich zum Zeitpunkt seines Todes in einem Rechtsstreit mit seiner Ex-Frau, Ploy Kringsinthanakun, um Sorgerechtsfragen und geschäftliche Interessen. Kringsinthanakun betont, dass sie nichts mit seinem Tod zu tun habe und nicht in Pattaya war, als das Unglück geschah.

Rätselhafte Umstände und Ermittlungen

Die Situation wird von einer Quelle aus Griffiths‘ Familienkreis als „echt rätselhaft“ beschrieben. Es gibt Berichte über „verdächtige Umstände“, und die genaue Todesursache wird nach einer vollständigen Obduktion bekannt gegeben. Die Ermittlungen dauern an und werfen ein Licht auf den Druck, dem Griffiths ausgesetzt war. Er war in zwei Polizeiermittlungen verwickelt, die ihm erheblichen Stress bereiteten. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, rund 570.000 Euro von seiner Ex-Frau gestohlen und Dokumente gefälscht zu haben, was er jedoch bestritt.

Griffiths war Mitbegründer von Asos im Jahr 2000, einer Marke, die heute einen geschätzten Wert von etwa 3,4 Milliarden Euro hat. Fünf Jahre nach der Gründung gab er seinen Posten als Marketing-Direktor auf, erzielte jedoch weiterhin beträchtliche Einnahmen, unter anderem durch Aktienverkäufe im Jahr 2010, wo er etwa 17 Millionen Euro verdiente. Nach seiner Auswanderung nach Thailand im Jahr 2007 heiratete er eine Thailänderin und hatte mit ihr einen Sohn und eine Tochter. Die Ehe endete vor einigen Jahren.

Unterstützung durch das Außenministerium

Ein Sprecher des britischen Außenministeriums bestätigte, dass sie die Familie in dieser schweren Zeit unterstützen und in Kontakt mit den örtlichen Behörden stehen. Die Umstände von Griffiths‘ Tod werfen nicht nur Fragen über sein persönliches Leben auf, sondern auch über die Herausforderungen, die Unternehmer im internationalen Geschäftsumfeld bewältigen müssen. Es bleibt abzuwarten, welche neuen Erkenntnisse die laufenden Ermittlungen bringen werden und wie sich die Situation für die Hinterbliebenen entwickeln wird.

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Für die Modebranche und die unternehmerische Gemeinschaft ist dieser plötzliche Verlust eines wichtigen Akteurs ein herber Rückschlag, der nicht nur persönliche, sondern auch wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte. Die Reaktionen auf Griffiths‘ Tod könnten weitreichende Diskussionen über Stress, Druck und die psychischen Herausforderungen im Unternehmertum anstoßen.