Ein tragischer Vorfall hat am 7. Februar in Patong, Phuket, für Schlagzeilen gesorgt, als ein 24-jähriger irakischer Tourist, Ameer Mundher Mahmood, tödlich angeschossen wurde. Laut The Thaiger wurde Mahmood während des Reinigens seines Motorrads vor dem C&N Hotel in der Siriraj Road aus nächster Nähe angeschossen. Die Polizei erfuhr schnell von dem Vorfall und reagierte umgehend, was in einer intensiven Fahndung nach dem Täter mündete.

Im Rahmen dieser Suche wurde der Verdächtige, ein 39-jähriger kolumbianischer Staatsbürger namens Fernando Estaid Guevara Sanchez, am Sonntag, den 8. Februar, festgenommen. Er war nur kurz vorher aus seinem Hotel ausgecheckt, intrigierte dies bei den Beamten. Wie inkl berichtet, kam der Verdächtige einen Tag vor dem Vorfall in Phuket an und sollte am Sonntag mit Qatar Airways das Land verlassen. Die Polizei vermutet, dass er möglicherweise engagiert wurde, um Mahmood zu töten.

Tödlicher Schuss

Der Mord ereignete sich gegen 17:50 Uhr, als Ameer Mundher Mahmood laut Zeugenaussagen vor seinem geparkten Motorrad stand. Er wurde ins Patong Hospital gebracht, wo er schließlich seinen schweren Verletzungen erlag. Den Ermittlern zufolge erreichte der Verdächtige den Tatort auf einem rot-schwarzen Honda Click Motorrad. Zu den Detailfragen, die die Beamten noch klären müssen, gehört auch das Motiv hinter dieser schrecklichen Tat.

Die Polizei überprüfte die CCTV-Aufnahmen und fand viele Hinweise, die Sanchez direkt mit dem Verbrechen verbanden, darunter ein Motorrad, zwei verwendete Feuerwaffen und die Kleidung, die er zum Zeitpunkt des Verbrechens trug. Das Motiv für den Mord wird derzeit noch untersucht; während online Spekulationen über eine mögliche Verbindung des Opfers zu einer schwedischen Verbrechergruppe kursieren, gibt es hierfür von den Behörden keine Bestätigung.

Rechtliche Konsequenzen

Der Verdächtige sieht sich nun ernsthaften Anklagen gegenüber. Laut den thailändischen Gesetzen könnte ihn der Vorwurf des vorsätzlichen Mordes, der hier nach Abschnitt 289 des Strafgesetzbuchs erhoben wurde, mit Haftstrafen bis hin zur Todesstrafe konfrontieren. Zusätzlich kommt noch Anklage wegen illegalen Waffenbesitzes und dem unerlaubten Tragen einer Waffe in der Öffentlichkeit hinzu, was die Situation für den 39-Jährigen weiter erschwert.

In Thailand sind solche Vorfälle, insbesondere mit Schusswaffen, nicht häufig, jedoch gibt es einige Ausnahmen, wie der Vorfall 2022 in Bangkok, bei dem zwei Ausländer in einem Restaurant getötet wurden. Der Wandel in den Verbrechensstatistiken, insbesondere die steigende Homicide-Rate, wirft Fragen auf, wie man solchen Situationen entgegenwirken kann. Nach den Berichten von Thai Law Online hat Thailand im Jahr 2024 eine Mordrate von 2,6 pro 100.000 Menschen gemeldet, was auf einem allgemeinen Anstieg im Laufe der Jahre hinweist.

Zusammenfassend bleibt abzuwarten, wie sich dieser tragische Vorfall weiter entwickelt und welche Auswirkungen er auf die Sicherheitslage in Phuket haben wird. Die Behörden sind entschlossen, das Motiv zu klären und ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.