In der beliebten Urlaubsregion Phuket sorgt ein dreister Vorfall für Aufregung. Nach Informationen von Korea JoongAng Daily werden zwei Frauen, die als Koreanerinnen identifiziert wurden, von der Polizei gesucht. Diese scheinen ein großes Interesse daran gehabt zu haben, hochpreisige Badebekleidung aus einem lokalen Geschäft zu entwenden.
Am Montag betraten die Frauen den Laden, probierten mehrere Bikinis und Badeanzüge an und erkundigten sich nach den Preisen. Schließlich erklärten sie, dass ihnen die Badebekleidung „zu teuer“ sei, und verließen den Shop, ohne etwas zu kaufen. Doch etwa 30 Minuten später kehrten sie wieder zurück, was die Alarmglocken läuten ließ.
Der Diebstahl
Sicherheitskameras machten auf das dreiste Verhalten aufmerksam: Eine der Frauen bat um Hilfe im Umkleideraum, während die andere unauffällig die Badebekleidung aus einem Aufbewahrungskorb unter einem Tisch entnahm und heimlich in ihre Tasche steckte. Nach dieser „Shopping-Tour“ verließen die Frauen den Laden mit der Behauptung, nichts Passendes gefunden zu haben.
Die gestohlenen Artikel stammten aus Kolumbien und waren deutlich teurer als gewöhnliche Badebekleidung. Der Ladenbesitzer vermutet, dass die Frauen den Diebstahl vorsätzlich geplant hatten, nachdem sie beim ersten Besuch die Aufbewahrungsorte der hochwertigen Artikel beobachtet hatten. Der Vorfall wurde schnell der Polizei gemeldet, um weitere Verluste zu verhindern, und die Ermittlungen basieren nun auf den Aufnahmen der Überwachungskamera.
Sicherheitslage in Phuket
Während das Thema Diebstahl für Unruhe sorgt, gibt es auch andere Herausforderungen in Phuket. Laut Wochenblitz wurden im Jahr 2025 insgesamt 28.809 ausländische Touristen wegen Verkehrsdelikten bestraft. Besonders häufig waren Russen unter den Verkehrssündern, gefolgt von Chinesen und Briten.
Insbesondere in dieser Region werden auch andere Delikte registriert. Im Jahr 2025 kam es zu 369 Festnahmen, die auf Verstöße gegen Einwanderungsgesetze, Trunkenheit am Steuer und Drogendelikte zurückzuführen sind. In den Augen der Polizei ist die Sicherheitslage eine Herausforderung, aber auch die Maßnahmen zur Sicherheit haben positive Entwicklungen hervorgerufen. So gab es während des Songkran-Fests 2025 keine Todesfälle, was auf strengere Regeln und ein besseres Nahverkehrssystem hindeutet.
Um in Zukunft die Sicherheit weiter zu erhöhen, ist bereits der Ausbau des „Phuket Eye“-Überwachungsnetzes geplant. Dies umfasst die Installation von 503 zusätzlichen CCTV-Kameras und die Implementierung eines Systems zur automatischen Kennzeichenerkennung. Insgesamt wird ein Investitionsvolumen von rund 98 Millionen Baht (ca. 2,5 Millionen Euro) angestrebt, um die Sicherheit für Touristen und Einheimische zu verbessern.
Inmitten dieser Ereignisse bleibt Phuket daher ein Ort, der sowohl von Freude als auch von Herausforderungen geprägt ist. Die Polizeibehörden arbeiten daran, die Region sicherer zu machen und zeugen damit von einem zunehmenden Bewusstsein für die Themen Sicherheit und Kriminalitätsprävention.