Heute ist der 20.02.2026 und in Asien sowie im Nahen Osten haben die Reisenden mit massiven Flugverspätungen und -stornierungen zu kämpfen. Am 21. Februar 2026 wurden insgesamt 2.375 Flüge verspätet und 77 Flüge storniert. Die betroffenen Länder sind Thailand, Japan, Indonesien, Indien, Singapur, Philippinen, China, Malaysia und Jordanien. Besonders leidtragend sind Passagiere von Airlines wie Air China, United Airlines, IndiGo und Air India, die alle mit zahlreichen Stornierungen und Verspätungen konfrontiert sind. So verzeichnete IndiGo beispielsweise 2 Stornierungen und 145 Verspätungen, während Air India 2 Flüge strich und 136 Verspätungen hatte.

Die Flughäfen in diesen Regionen sind ebenfalls stark betroffen. Der Indira Gandhi Flughafen in Delhi führt die Liste mit 385 Verspätungen an, gefolgt von Bangkok Suvarnabhumi mit 318 und Kuala Lumpur mit 275 Verspätungen. Die Airline Batik Air hat die höchste Stornierungsanzahl, mit 46 Stornierungen an mehreren indonesischen Flughäfen. Passagieren wird geraten, die Airline-Apps oder offiziellen Flughafen-Websites für Echtzeit-Updates zu nutzen und frühzeitig am Flughafen zu erscheinen, um mögliche Anschlussflüge nicht zu verpassen.

Tipps für betroffene Passagiere

Für all jene, die von den Flugproblemen betroffen sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich über den Status ihrer Flüge zu informieren. Ein nützliches Tool ist der Flight Delay & Cancellation Tracker, mit dem Nutzer ihren Abflughafen oder die Fluggesellschaft eingeben können, um aktuelle Informationen zu erhalten. Bei bestimmten Flugstörungen können Entschädigungen zwischen 250 und 600 Euro möglich sein. Es ist ratsam, die Airline nach dem Grund der Störung zu fragen und eine Aufzeichnung der Kommunikation zu führen.

Zusätzlich sollten Passagiere entscheiden, ob sie eine Rückerstattung oder alternative Flüge wählen möchten. Bei Verspätungen über zwei Stunden haben sie das Recht, Mahlzeitgutscheine zu verlangen. Sollten Übernachtungen notwendig sein, sind die Airlines verpflichtet, Unterkunft und Transport bereitzustellen. Es ist wichtig, alle Quittungen für zusätzliche Kosten aufzubewahren, falls die Airline keine Unterstützung anbietet.

Rechte der Reisenden

Die Rechte der Reisenden sind in der Fluggastrechteverordnung der EU geregelt. Bei einer Flugannullierung muss die Fluggesellschaft alternative Beförderung anbieten oder den Flugpreis erstatten. Bei Verspätungen stehen den Passagieren Mahlzeiten, Erfrischungen und gegebenenfalls Hotelunterbringung zu. Es ist jedoch zu beachten, dass Ansprüche auf Ausgleichszahlungen von der Information über die Annullierung und den angebotenen Alternativflügen abhängen. Besonders bei außergewöhnlichen Umständen, wie extremen Wetterbedingungen, entfallen diese Ansprüche.

Für Reisende, die über ein Online-Portal gebucht haben, ist die Airline der Vertragspartner, und Informationen zu Ansprüchen sind auf der Webseite der Verbraucherzentrale verfügbar. Bei Ablehnung von Ansprüchen können betroffene Passagiere die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr kontaktieren. Ein digitaler Vorab-Check für Fluggastrechte ist über das Bundesministerium der Justiz zugänglich, was den Prozess für die Reisenden erheblich erleichtert.

Insgesamt zeigt sich, dass die aktuellen Flugverspätungen und -stornierungen in Asien und dem Nahen Osten nicht nur eine logistische Herausforderung darstellen, sondern auch die Rechte und Möglichkeiten der Reisenden auf die Probe stellen. Mit den richtigen Informationen und Tools können Passagiere jedoch besser mit dieser Situation umgehen.