Öl-Alarm vor Phuket: Nach dem Untergang des Frachters SEALLOYD ARC sorgen erhebliche Umweltbedenken für Alarmstimmung. Am Sonntag sank der Frachter etwa 5,5 Kilometer vor Laem Phromthep, nachdem die Crew am Samstag einen Wassereinbruch festgestellt hatte. Glücklicherweise konnten alle 16 Besatzungsmitglieder gerettet werden, doch die Folgen des Unglücks sind dramatisch: Es wurde ein Ölteppich von über 8,3 Kilometern Länge und 1,8 Kilometern Breite gesichtet, was für die örtliche Tier- und Pflanzenwelt eine ernsthafte Bedrohung darstellt. Laut Bild war die SEALLOYD ARC auf dem Weg von Malaysia nach Bangladesch, mit insgesamt 297 Containern an Bord, darunter 14 Stück, die als Gefahrgut klassifiziert sind. Acht dieser Container konnten bereits geborgen werden.
Mit dem Standort der Katastrophe ist auch die Marine präsent, die unter der Leitung von Vizeadmiral Weerudom Muangchin ein Lagezentrum eingerichtet hat. Um den sich ausbreitenden Ölteppich unter Kontrolle zu bringen, wurden 440 Meter Ölsperren ausgelegt und es stehen 4.000 Liter Chemikalien zur Bekämpfung des Ölaustritts bereit. Marineschiffe, Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen sind im Einsatz, um die Situation zu überwachen und nach treibenden Trümmern zu suchen. Dank der aktuellen Wetterbedingungen wird der Ölteppich nicht näher an die Küste getrieben, was ein kleiner Lichtblick in dieser angespannten Lage ist.
Umweltbedenken und Krisenmanagement
Die Vorfälle unterstreichen die Wichtigkeit einer effektiven Notfallvorsorge und Krisenmanagement im Umweltmanagement. Als Unternehmen, besonders in der maritimen Branche, ist es entscheidend, potenzielle Umweltrisiken zu identifizieren und umfassende Notfallpläne zu entwickeln. In einem solch kritischen Moment sind klare Verfahren und Zuständigkeiten unerlässlich, um die Ausbreitung von Umweltkrisen so weit wie möglich zu minimieren, wie auf Umwelt-Nachhaltigkeit betont wird.
Ein strukturiertes Krisenmanagement umfasst nicht nur die Sofortreaktion, sondern auch die Kommunikation mit verschiedenen Interessengruppen wie Behörden, Anwohnern und NGOs. Transparente Kommunikation ist ein essenzieller Aspekt, um das Vertrauen in die Maßnahmen zur Wiederherstellung und den Schutz der Umwelt zu erhalten. Auch wenn die Bergung des Wracks und die Eindämmung der Umweltfolgen Wochen dauern können, muss die Verantwortung der Unternehmen sowie die Einhaltung von Umweltauflagen ständig überwacht werden.
Die Lehren aus der Krise
Diese Ereignisse verdeutlichen auch die Notwendigkeit für Unternehmen, sich besser auf IT-Notfälle und Krisensituationen vorzubereiten. Eine Checkliste zur organisatorischen Bewältigung von IT-Notfällen, die speziell für kleine und mittelständische Unternehmen gedacht ist, empfiehlt sich, um in kritischen Momenten richtig reagieren zu können. Hierzu gehören unter anderem die Bildung eines Krisenstabs, die Analyse der Auswirkungen auf das Unternehmen sowie die Sicherstellung von Kommunikationsflüssen, wie auf BSI ausgeführt wird.
Zusammengefasst ist es unerlässlich, dass nicht nur für technische Notfälle, sondern auch für Umweltrisiken entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Die aktuellen Entwicklungen vor Phuket machen deutlich, wie schnell der Menschschaft und der Natur ernsthafte Schäden zugefügt werden können. Daher sind präventive Maßnahmen zur Umweltsicherheit von größter Bedeutung.