Am 17. Februar 2026 wurde die Polizei in Sakhu, Phuket, alarmiert, als eine russische Touristin in ein Abflussloch am Naithon Beach gefallen war. Die Einsatzleitung vor Ort lag in den Händen von Polizeikolonel Salan Santisatsanakul, Superintendent der Sakhu Polizeistation, unterstützt von Polizeileutnant Kraison Chomchuen und kommissarischem Polizeikapitän Thapanat Jeranatep. Bereits um 17:55 Uhr traf ein Patrouillenteam am Einsatzort ein und fand die Touristin vor, deren rechtes Bein in das Abflussloch gerutscht war und nicht mehr herausgehoben werden konnte. Die Polizei begann sofort, Beton abzuschlagen, um den Abflussdeckel anzuheben und das Bein der Frau zu befreien. Anwohner und andere Touristen halfen ebenfalls bei der Rettung, die einige Zeit in Anspruch nahm, aber sorgfältig durchgeführt wurde.
Nachdem das Bein der Frau befreit wurde, wurde ein Krankenwagen gerufen, um sie ins Krankenhaus zu bringen. Die gesamte Rettungsaktion endete um 19:20 Uhr. Dieser Vorfall erinnert auch an einen tragischen Arbeitsunfall, der sich im Dezember des Vorjahres in Bangkok ereignete, als ein Bauarbeiter auf einer Baustelle für einen Entwässerungstunnel fiel und starb. Solche Ereignisse werfen ein Licht auf die potenziellen Gefahren, die in Verbindung mit Wasser und Entwässerungssystemen stehen. Der Naithon Beach, bekannt für seine malerische Schönheit, birgt jedoch nicht nur Risiken durch Abflusslöcher, sondern auch durch starke Strömungen und Wellen.
Ein weiterer Vorfall am Naithon Beach
Am gleichen Tag wurde ein 31-jähriger Russe, Dmitrii Zakutskii, vermisst, nachdem er am Nai Thon Beach von starken Wellen ins Meer gezogen wurde. Der Vorfall ereignete sich, während er mit Freunden schwamm. Zakutskii wurde von der Brandung erfasst und unter Wasser gezogen, woraufhin seine Freunde umgehend die örtlichen Behörden alarmierten. Rettungsteams mehrerer Organisationen haben eine großangelegte Suchaktion gestartet, die sowohl auf dem Wasser als auch aus der Luft aktiv ist. Um 7:30 Uhr Ortszeit war Zakutskii noch nicht gefunden, und die Suche wird fortgesetzt, sofern Wetter- und Seebedingungen es zulassen.
In den letzten Wochen gab es verstärkte Warnungen vor Gefahren aufgrund rauen Seegangs am Nai Thon Beach. Die Behörden appellieren an die Strandbesucher, Vorsicht walten zu lassen und die Hinweisschilder zu beachten. Diese Ermahnungen sind besonders wichtig, da die Küstenströmungen an der Küste unregelmäßig sind und ständig Richtung und Stärke ändern.
Die Gefahren von Strömungen
Die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) empfiehlt, mit der Strömung zu schwimmen, auch wenn der Weg dadurch länger wird. Küstenströmungen, die durch Gezeiten, unterschiedliche Wasserdichte und Windeinflüsse entstehen, können für Schwimmer gefährlich werden. DLRG-Sicherheitsflaggen zeigen die Gefährlichkeit an; im Zweifel sollte ein Badeverbot beachtet werden. Besondere Vorsicht ist beim Baden mit Kindern geboten, da Brandungssog und Unterströmungen auch Erwachsene im flachen Wasser von den Füßen reißen können.
Die Brandungsströmung entsteht, wenn Wellen schräg auf die Küste treffen, während die Rippströmung durch Überdruck des aufgestauten Wassers in Strandnähe entsteht, das durch die Brandungszone zurückgehalten wird. Diese kann Schwimmer weit in die offene See ziehen, was sie besonders gefährlich macht. Daher ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und quer zur Strömung zu schwimmen, um aus dem Hauptstrom zu gelangen.
Die Ereignisse am Naithon Beach verdeutlichen die potenziellen Risiken, die mit Wasseraktivitäten verbunden sind. Sowohl die Rettungsaktion der Touristin als auch die Suche nach Dmitrii Zakutskii erinnern uns daran, wie wichtig es ist, sich der Gefahren bewusst zu sein, die an solch schönen, aber auch herausfordernden Orten lauern. Weitere Informationen und Sicherheitsrichtlinien finden Sie auf der Webseite der DLRG hier.
Für weitere Details zu den Vorfällen und deren Hintergründen, lesen Sie die Berichterstattung auf The Thaiger und The Phuket Express.