In einer schockierenden Wendung der Ereignisse wurde am heutigen Tag ein 32-jähriger schwedischer Mann in Phuket festgenommen, nachdem eine 26-jährige Landsfrau eine Anzeige wegen mutmaßlicher Vergewaltigung erstattet hatte. Laut The Thaiger erstattete die Frau am 1. Februar ihre Beschwerde bei der Patong-Polizei und berichtete, dass sie am 31. Januar in einem Hotel im Patong-Gebiet von dem Mann angegriffen wurde.

Der Vorfall ereignete sich, nachdem die Frau den Mann gegen 5 Uhr morgens vor einem Geschäft in der Nähe von Soi Khlong Bangwat getroffen hatte. Nach einem kurzen Gespräch von etwa fünf Minuten willigte sie ein, ihm zu seinem Hotelzimmer zu folgen. Dort angekommen, soll der Mann sie sofort sexuell übergriffig geworden sein und sie mit Gewalt bedroht haben, falls sie das Zimmer verlassen wollte. Trotz der Drohungen gelang es der Frau schließlich zu entkommen und die Polizei zu verständigen.

Ermittlungen und Festnahme

Die Patong-Polizei reagierte prompt und schickte das Opfer zur medizinischen Untersuchung ins Patong Hospital, wo ein ärztliches Attest als Beweismittel ausgestellt wurde. Dank einer gründlichen Überprüfung der Aussage und der gesammelten forensischen Beweise konnte der Verdächtige rasch identifiziert und festgenommen werden. Er wurde gemäß Abschnitt 276 des thailändischen Strafrechts wegen Vergewaltigung angeklagt, wobei die Strafe bis zu 20 Jahre Haft und Geldstrafen bis zu 400.000 Baht betragen kann, wie Thailandtip berichtet.

Die Öffentlichkeit zeigt sich besorgt über die Sicherheit von Touristen. Thailändische Internetnutzer rufen dazu auf, Vorsicht walten zu lassen, insbesondere beim Treffen mit Fremden und beim Besuch privater Unterkünfte nach Einbruch der Dunkelheit. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines anderen Vorfalls, bei dem ein Taxifahrer am 4. Februar in Bangkok festgenommen wurde, weil er eine betrunkenen Passagierin angegriffen hatte.

Reise- und Sicherheitshinweise

Die Vorfälle in Phuket werfen einen Schatten auf die ohnehin schon angespannte Sicherheitslage in Thailand. Reisende sollten sich stets über ihre Umgebung bewusst sein und geeignete Vorsichtsmaßnahmen treffen. Das Auswärtige Amt empfiehlt, sich vor Reisen in Thailand gründlich zu informieren, einschließlich der Sicherheitslage und der Notwendigkeit, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Dazu gehört, dass Touristinnen und Touristen sich der Risiken bewusst sind, die mit nächtlichen Ausflügen verbunden sind, und dass sie stets in Begleitung reisen oder sich im Voraus Informationen über die Orte einholen, die sie besuchen möchten. Sicherheit sollte immer oberste Priorität haben, insbesondere in touristischen Gebieten, wo die Gefahr von Kriminalität, einschließlich Diebstahl und Gewaltverbrechen, zunimmt.