Heute ist der 15.02.2026 und wir berichten über einen erschütternden Vorfall, der sich am 15. Februar auf der Trang-Krabi-Straße ereignete. In der Nähe einer Schule im Na Wong Unterbezirk, Huai Yot Bezirk, Provinz Trang, kam es zu einem schweren Unfall mit einem Doppeldeckerbus, der viele Passagiere betraf. Über 30 Personen wurden verletzt, wobei zehn von ihnen schwere Verletzungen erlitten. Der Bus war auf der Phuket-Betong-Route unterwegs und hatte am 14. Februar gegen 22 Uhr die Busstation Phuket verlassen. Der Fahrer, Sirichai, wurde schwer verletzt und verlor sein linkes Bein sowie erlitt Kopfverletzungen, blieb jedoch ansprechbar. Laut seinen Aussagen schnitt ein Motorrad plötzlich vor dem Bus, was zu dem Unfall führte. Dies wurde jedoch von einem Polizeibeamten, der den Vorfall beobachtete, in Frage gestellt, da er vermutete, der Fahrer könnte möglicherweise eingeschlafen sein, was die Diskussion um die genauen Unfallursachen anheizte. Rettungskräfte waren schnell vor Ort und evakuierten die Passagiere, um sie in die Krankenhäuser Huai Yot und Wang Wiset zu bringen. Der Bus war stark beschädigt und lag auf der Seite in einem Straßengraben, nachdem er etwa 80 Meter gerutscht war. Ein geparkter Lastwagen wurde ebenfalls beschädigt, als der Bus die Kontrolle verlor und umkippte. Für die restlichen Passagiere wurde umgehend ein alternatives Fahrzeug organisiert, um sie nach Yala zu bringen. Die Behörden warten nun auf die Genesung des Fahrers, um eine gründliche Untersuchung des Vorfalls durchzuführen. Mehr Details zu dem Vorfall finden Sie in dem Artikel auf The Thaiger.

Ähnliche Tragödien in Thailand

Dieser Vorfall ist nicht der einzige schwere Busunfall, der in Thailand in letzter Zeit Schlagzeilen gemacht hat. Ein weiterer tragischer Unfall ereignete sich auf der Autobahn 304 in Prachin Buri, wo ein doppelstöckiger Reisebus, der voll besetzt war, von der Straße abkam. Bei diesem Unfall, der am Mittwoch stattfand, starben mindestens 19 Menschen – 16 sofort und drei weitere später im Krankenhaus. 32 Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Der Bus hatte Passagiere zu einer Fortbildung über Mülltrennung in Rayong, 180 km östlich von Bangkok, gebracht. Laut dem Busfahrer, der den Unfall überlebte, versagten die Bremsen, als er versuchte, in den zweiten Gang zu schalten, und der Bus durchbrach eine Betonmauer, bevor er sich mehrfach überschlug. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus und die Ermittlungen dauern an. Diese beiden Vorfälle sind Teil eines besorgniserregenden Trends, da Thailand häufig von schweren Busunfällen betroffen ist, wobei in den letzten Monaten bereits mehrere Todesfälle zu beklagen waren. Weitere Informationen zu diesem Vorfall finden Sie in dem Artikel auf Tag24.

Verkehrssituation in Thailand

Die Verkehrssituation in Thailand ist komplex und gefährlich. Wöchentlich sterben über 300 Menschen im Straßenverkehr, was mehr als 40 Todesfälle pro Tag entspricht. Über 17.000 Menschen benötigen wöchentlich medizinische Versorgung aufgrund von Verkehrsunfällen, wobei Motorräder das Hauptfortbewegungsmittel sind. Etwa 80% der tödlichen Unfälle betreffen Motorradfahrer. Kulturelle Unterschiede und ungeschriebene Regeln beeinflussen das Fahrverhalten erheblich, wobei das Konzept des „Gesichtswahrens“ oft zu riskanten Fahrweisen führt. Infrastrukturprobleme wie Schlaglöcher und unzureichende Beleuchtung erhöhen das Unfallrisiko zusätzlich. Die einfache Beschaffung eines Führerscheins und die häufig mangelhafte praktische Ausbildung tragen zur Gefährdung bei. Experten sind skeptisch, ob sich die Verkehrssituation ohne tiefgreifende Reformen verbessern wird, und die Hoffnung liegt auf der nächsten Generation, die durch bessere Aufklärung ein anderes Bewusstsein entwickeln könnte. Mehr Details zu den verkehrsstatistischen Daten finden Sie unter Wochenblitz.