Die Royal Thai Navy (RTN) hat jüngst eine mutige Rettungsaktion durchgeführt und alle 16 Besatzungsmitglieder des Containerschiffs Sealloyd Arc gerettet. Das unter Panama-Flagge fahrende Schiff war am 7. Februar vor der Südküste von Phuket gesunken. Diese dramatischen Ereignisse zogen die Aufmerksamkeit der maritimen Behörden auf sich und verdeutlichen die Risiken, die mit dem Schiffsverkehr in der Region verbunden sind.
Die RTN meldete, dass die Besatzung bangladeschischer Herkunft völlig unversehrt aus dem sinking ship geborgen werden konnte. Details zur Rettungsmission zeigen, dass zunächst ein lokales Fischerboot acht Besatzungsmitglieder in Sicherheit brachte, während ein Patrouillenboot der Provinzverwaltung Phuket die restlichen acht, darunter den Kapitän, sicher an Bord holte. Die RTN gab bekannt, dass alle geretteten Personen anschließend auf ein Marineschiff transferiert und an Land gebracht wurden. Patrouillenboote und ein Aufklärungsflugzeug bleiben vor Ort, um die Situation weiterhin zu überwachen und sicherzustellen, dass keine weiteren Zwischenfälle geschehen.
Retten und bergen
Als das Sealloyd Arc sank, befand es sich auf dem Weg von Port Klang in Malaysia nach Chattogram in Bangladesch. Die Schiffsleitungen zeigten, dass das Schiff stark zur Seite geneigt war, bevor das Notsignal ausgelöst wurde. Berichten zufolge wies das Schiffsmanifest insgesamt 229 Container aus, von denen 14 gefährliche Materialien enthielten. Einige der Container konnten an die Oberfläche gelangen, während andere bereits gesunken waren. Ein sofortiger Plan zur Bergung wurde in Angriff genommen, da die Höhe der Umweltauswirkungen noch nicht abschließend bestimmt werden kann.
Vice Admiral Weerudom Muangjeen, Commander of the Third Naval Area Command, hat angekündigt, dass die Marine in Zusammenarbeit mit verschiedenen Behörden und Organisationen an der Bewältigung der Situation arbeite. Zu den Partnern gehören die Katastrophenschutzbehörden in Phuket, die Marinepolizei und ehrenamtliche Helfer von der Kusoldharm Phuket Foundation. Die Bemühungen konzentrieren sich auf das Vermessen der Schäden, das Bergen der Container und die Eindämmung sowie Beseitigung der Ölteppiche, die Berichten zufolge bereits eine Länge von etwa 4,5 Meilen erreicht haben. Trotz der ernsten Situation hat die Küste von Süd-Phuket bisher keinen Kontakt mit dem Ölteppich erfahren.
Mit Warnungen an Schiffer und Schiffe, in den betroffenen Gewässern Vorsicht walten zu lassen, steht die RTN bereit, alles zu unternehmen, um sowohl die Umwelt zu schützen als auch eine mögliche Gefährdung der Schifffahrt zu vermeiden. Die Anordnung zur Bergung des Sealloyd Arc, das nun 61 Meter unter dem Meeresspiegel ruht, lässt darauf schließen, dass ein schnelles Handeln unerlässlich ist, um die ernsthaften Umweltauswirkungen zu minimieren.
Die Situation bleibt angespannt, denn während die Rettungs- und Bergungsarbeiten voranschreiten, muss die RTN auch auf mögliche Umweltauswirkungen reagieren, die sich durch den Containerverlust und die damit verbundenen Ölundichtigkeiten ergeben könnten. Der Vorfall unterstreicht einmal mehr die Herausforderungen des Seeverkehrs in der Region und die Notwendigkeit einer schnellen und effektiven Reaktion auf maritime Notfälle.