In den letzten Tagen haben sich die Grenzkontrollen an Thailands Flughäfen verschärft. Insbesondere die Flughäfen in Don Mueang, Chiang Mai und Phuket sind in den Fokus geraten, da Urlauber abgewiesen werden, wenn sie nicht ausreichende finanzielle Mittel vorweisen können. Laut den Behörden müssen Reisende mindestens 20.000 Baht (ca. 550 Euro) pro Person oder 40.000 Baht (ca. 1.100 Euro) für Familien zur Verfügung haben. Frühere laxere Regelungen scheinen der Vergangenheit anzugehören, denn die Beamten prüfen die Finanzen nun viel strenger als zuvor. Berichte von Reisenden deuten darauf hin, dass diese Kontrollen vor allem am Flughafen Don Mueang intensiv sind, wo Urlauber zudem oft befragt und zeitweise festgehalten werden, wie wochenblitz.com schildert.
Einer der betroffenen Urlauber am Flughafen Phuket, ein russischer Staatsbürger, äußerte seine Besorgnis über mögliche dauerhafte Einreisesperren, wurde jedoch beruhigt, dass die Abweisung in seinem Fall keine dauerhaften Konsequenzen nach sich ziehen würde. Die Urlauber erhalten keinen Einreisestempel, können aber mit den nötigen Nachweisen später erneut versuchen, nach Thailand einzureisen. Trotz dieser Klarstellungen gibt es immer noch Missverständnisse unter den Reisenden, viele sind der Meinung, dass eine Abweisung gleichbedeutend mit einem Einreiseverbot ist. Diese unzureichende Kommunikation seitens der Behörden führt zu Verunsicherungen, die vielen auf dem Herzen liegen, berichtet wochenblitz.com.
Sicherheitslage in Thailand
Zusätzlich zu den finanziellen Anforderungen rät das Auswärtige Amt dazu, sich umfassend über die Sicherheitslage in Thailand zu informieren. Es gibt nach wie vor eine erhöhte Gefahr durch terroristische Anschläge, insbesondere in touristisch frequentierten Gegenden. Zudem sind militärische Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Kambodscha zu beobachten. Reisenden wird daher dringend geraten, sich über Regionen, insbesondere in den Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani, die als unsicher gelten, bewusst zu sein. Diese Gebiete sind von gewaltsamen Zusammenstößen betroffen, und auch die Straßen zu den angrenzenden Ländern sind geschlossen. Auswärtiges Amt empfiehlt, Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.
Die gesamte Situation sollte Reisende auch dazu anregen, ihre Reisevorbereitungen gewissenhaft zu treffen. Dazu gehört nicht nur ein ausreichender finanzieller Nachweis, sondern auch der Abschluss einer Reisekrankenversicherung. Immerhin kann die medizinische Versorgung in städtischen Gebieten von hoher Qualität sein, während sie in ländlichen Regionen manchmal zu wünschen übrig lässt. Denguefieber und andere durch Mücken übertragene Krankheiten sind weit verbreitet, was zusätzlichen Schutz nötig macht.
Auf die kleinen Dinge achten
Auf der anderen Seite sollten Urlauber auch auf ihren Umgang mit den lokalen Gegebenheiten achten. So wird von erhöhter Kriminalität, einschließlich Betrugsversuchen, berichtet. Besonders bei „Mondscheinpartys“ und in Bars sollten Reisende ihre Wertsachen im Auge behalten. Das Aufkommen von allgemeinen Betrugsmaschen durch Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrer ist in touristischen Hotspots ebenfalls nicht zu unterschätzen. Daher empfiehlt es sich, nur Taxis mit Taxameter zu nutzen.
Abschließend bleibt zu sagen, dass Thailand trotz der erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und finanziellen Anforderungen immer noch ein beliebtes Reiseziel ist. Informiert und gut vorbereitet kann man viele unangenehme Überraschungen vermeiden und die schöne Insel Phuket mit all ihren Angeboten genießen. Ob mit frischen Meeresfrüchten oder den schönen Stränden, ein Urlaub hier hat das Potenzial, unvergesslich zu werden – wenn man die Spielregeln kennt.