Am 20. Februar 2026 ereignete sich auf der Phetkasem Road in Thailand ein tragischer Unfall, der vier Mitglieder einer Familie das Leben kostete. Der Unfall geschah gegen 10:30 Uhr auf einem langen geraden Streckenabschnitt, als ein Toyota Fortuner mit Bangkok-Kennzeichen gegen einen Straßen-Strommast prallte. Das Fahrzeug überschlug sich und wurde dabei vollständig zerstört. Unter den Opfern befanden sich die 66-jährige Pornpan, der 67-jährige Fahrer Witthaya, der 70-jährige Nikhom und der erst zweijährige Thanwin. Alle Insassen starben noch am Unfallort. Die Familie war auf dem Weg von Cha-uat in Nakhon Si Thammarat nach Bangkok, um einen Sohn zu besuchen.

Die Polizei hat bereits Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Ursachen des Unfalls zu klären. Mögliche Erklärungen sind, dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug durch ein anderes Fahrzeug verloren haben könnte oder möglicherweise Sekundenschlaf eine Rolle spielte. An der Unfallstelle wird derzeit vermessen und dokumentiert, während gleichzeitig eine Diskussion über die Verkehrssicherheit auf der Phetkasem Road angestoßen wurde. Diese Straße stellt eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen den südlichen Provinzen und Bangkok dar.

Frühere Vorfälle und Verkehrssicherheit

Der besagte Abschnitt der Phetkasem Road ist nicht zum ersten Mal Schauplatz tragischer Verkehrsunfälle. Bereits am 12. Juni 2025 kam es dort zu einer Massenkarambolage, an der 13 Fahrzeuge beteiligt waren. Der Unfall wurde durch starken Regen verursacht, der die Sicht des Fahrers eines Reisebusses, der ausländische Touristen transportierte, erheblich beeinträchtigte. Drei Personen wurden bei diesem Vorfall verletzt und ins Krankenhaus von Prachuap Khiri Khan eingeliefert. Diese wiederholten Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die Verkehrssicherheit auf dieser stark frequentierten Straße, die oft von Touristen und Einheimischen genutzt wird.

Die Verkehrssicherheit in Thailand bleibt ein kritisches Anliegen, wie die Road Safety Profiles der Asian Transport Observatory belegen. Im Jahr 2021 betrug die geschätzte Zahl der Verkehrstoten in Thailand etwa 18.000, was eine alarmierende Rate darstellt. Trotz einiger Verbesserungen bleibt die Verkehrssicherheit auf den Straßen ein drängendes Problem. Die Disparität in den berichteten Daten zu Verkehrstoten ist signifikant, und die Kosten durch Verkehrsunfälle beliefen sich im selben Jahr auf etwa 36 Milliarden USD, was rund 7% des Bruttoinlandsprodukts Thailands ausmacht.

Forderungen nach Veränderungen

Die thailändischen Behörden haben verschiedene Verkehrssicherheitsziele festgelegt, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. Dazu gehört die „Decade of Action for Road Safety 2021-2030“, die darauf abzielt, die Verkehrstoten bis 2030 um die Hälfte zu senken. Der Thailand Road Safety Master Plan 2022-2027 wurde ebenfalls ins Leben gerufen, um strukturelle Veränderungen in der Verkehrsinfrastruktur und -sicherheit zu fördern. Diese Maßnahmen sind dringend erforderlich, um die Sicherheit auf Thailands Straßen zu erhöhen und tragische Unfälle wie den vom 20. Februar 2026 zu verhindern.

Es bleibt zu hoffen, dass die aktuellen Ermittlungen zu dem tragischen Unfall und die Diskussionen über die Verkehrssicherheit auf der Phetkasem Road zu Verbesserungen führen, die nicht nur die Sicherheit der Reisenden gewährleisten, sondern auch das Vertrauen der Menschen in das Verkehrssystem stärken.