Am heutigen Tag, dem 1. März 2026, erlebte die MotoGP-Welt in Thailand einen spannenden Warm-up, das von Raul Fernandez dominiert wurde. Der Fahrer des Trackhouse Aprilia-Teams erzielte die Bestzeit mit 1:29.645 Minuten, und das, obwohl er während der Session mit Schmerzen in der Schulter zu kämpfen hatte. Diese beeindruckende Leistung zeigt nicht nur sein fahrerisches Können, sondern auch seinen unermüdlichen Kampfgeist, denn er beendete die Runde trotz der Beschwerden. Fernandez war 0,117 Sekunden schneller als Fabio Di Giannantonio, der den zweiten Platz belegte, gefolgt von Marc Marquez auf dem dritten Platz und seinem Bruder Alex Marquez auf dem vierten Platz. Die weiteren Top-Platzierungen wurden von Ai Ogura, Marco Bezzecchi und Luca Marini ergänzt, während Francesco Bagnaia, Pedro Acosta und Johann Zarco die Top Ten komplettierten. Interessanterweise gab es im Warm-up keine Stürze, jedoch kam Fabio Quartararo einem Sturz nahe, was die Spannung auf der Strecke erhöhte. Die Wetterbedingungen waren für die Fahrer optimal mit 32 Grad Außentemperatur und 39 Grad auf dem Asphalt bei wolkenlosem Himmel (Quelle).
Fernandez, der auch am Samstag im Buriram Sprint den dritten Platz belegte, demonstrierte eindrucksvoll seine Fähigkeiten und seine Entschlossenheit. Trotz der Schmerzen im linken Arm oder der Schulter konnte er die beste Zeit im Warm-up setzen und begab sich anschließend ins medizinische Zentrum für eine Untersuchung. Die Top sechs im Warm-up bestanden aus den bereits genannten Fahrern, wobei die Abstände sehr knapp waren. Marc Marquez beispielsweise war nur 0,167 Sekunden hinter Fernandez, während Alex Marquez 0,312 Sekunden zurücklag. Alle Fahrer entschieden sich, im Warm-up den Medium-Hinterreifen zu verwenden, nachdem sie im Sprint mit weicheren Reifen gefahren waren. Dies könnte ein Hinweis auf die Strategie der Teams sein, die besten Leistungen während des Rennens zu erzielen (Quelle).
Fernandez auf der Überholspur
Raul Fernandez hat sich in der aktuellen Saison zu einem der konstantesten Fahrer entwickelt. Ein weiterer Beleg für seine Form ist sein vierter Platz bei den Qualifikationen in Valencia, die er nach seiner Genesung von einem Sturz in Portimao absolvierte. Sein Sieg in Australien gab ihm das nötige Selbstvertrauen, und er äußerte, dass er vor fünf Tagen nicht geglaubt hätte, um das Podium kämpfen zu können. Dennoch spürt er weiterhin die Schmerzen und könnte Schmerzmittel benötigen, obwohl er sich entschied, vor dem Rennen ohne sie zu starten. Das medizinische Team hatte ihm diese vor dem Rennen empfohlen, doch sein Wille, ohne sie anzutreten, zeigt seinen unermüdlichen Kampfgeist. Fernandez berichtete auch von Fortschritten bei der Elektronik seines Motorrads, was ihm das Fahren erleichtert hat. Verbesserungen in verschiedenen Rennen, darunter Japan, Mandalika und Phillip Island, haben ebenfalls zu seiner positiven Entwicklung beigetragen (Quelle).
Insgesamt zeigt die Leistung von Raul Fernandez im Warm-up und seine konstante Entwicklung in dieser Saison, dass er zu den Fahrern zählt, die man im Auge behalten sollte. Die bevorstehenden Rennen in Thailand versprechen spannende Wettkämpfe, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Fahrer unter den herausfordernden Bedingungen schlagen werden.