Heute ist der 16.02.2026. In der Provinz Loei, Thailand, wurden am Ban Khok Phai Grenzcheckpoint am 16. Februar zwei Männer festgenommen. Diese Festnahmen stehen im Zusammenhang mit dem Verdacht, als unlizenzierte Touranbieter für Reisen von thailändischen Touristen nach Laos zu agieren. Die Verdächtigen, beide 30 Jahre alt und aus dem Mueang Loei Distrikt stammend, hatten ihre Touren über soziale Medien verkauft und behaupteten, eine Lizenz eines laotischen Tourunternehmens zu verwenden.
Die Touren wurden über den Khok Phai Grenzcheckpoint organisiert, wobei die Männer einen Van mieteten. Ermittler beschlagnahmten Dokumente und Materialien, die die mutmaßlichen Straftaten stützten, einschließlich Kopien von grenzüberschreitenden Reisedokumenten, Bilder und Videoaufnahmen sowie Tourprogramme, die auf Facebook beworben wurden. Die Anklage könnte mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und/oder einer Geldstrafe von bis zu 500.000 Baht geahndet werden, da die Männer gegen das thailändische Tourgeschäfts- und Führergesetz (2008, geändert 2016) verstoßen haben.
Überwachung und Prävention
Die Aktivitäten der Verdächtigen wurden von der Tourismuspolizei und den Tourregistrierungsbehörden über einen längeren Zeitraum überwacht. Am 14. und 15. Februar führten die Ermittler einen Undercover-Kauf durch, was zur Festnahme der beiden Männer nach Abschluss der Tour führte. Kritchanat Kunratchahirun, Präsident der Loei Tourism Business Association, stellte fest, dass der Ban Khok Phai Grenzcheckpoint seit seiner Eröffnung stark frequentiert ist und kürzlich aufgerüstet wurde, um das Reisen zu erleichtern.
Die Behörden warnen, dass Gruppenreisen ins Ausland nur von vollständig lizenzierten Reiseveranstaltern durchgeführt werden dürfen. Kritchanat forderte die relevanten Behörden auf, die Region Ban Khok Phai und Online-Anzeigen für Auslandsreisen auf ordnungsgemäße Lizenzen zu überprüfen. Touristen können die Lizenz von Reiseveranstaltern über die Website des Tourismusministeriums überprüfen.
Internationale Dimension
Diese Vorfälle sind Teil einer größeren Bewegung in Thailand, die auch andere Regionen betrifft. So haben thailändische Behörden kürzlich eine umfassende Razzia auf Koh Phangan durchgeführt, bei der ausländische Staatsangehörige, darunter Deutsche, Franzosen und Israelis, festgenommen wurden. Diese Razzia zielte auf unlizenzierte Hotels, Restaurants und Touren ab und wird als beispiellos beschrieben. Die Regierung hat deutlich gemacht, dass die Zeit für „graue Bereiche“ im ausländischen Geschäftsbereich vorbei ist.
Die Razzien wurden von verschiedenen Polizeieinheiten durchgeführt und waren eine Reaktion auf lokale Beschwerden über ausländische Betreiber, die thailändische Nominees nutzen. Thai-Recht schränkt die Kontrolle ausländischer Staatsangehöriger in bestimmten Sektoren ein, und solche nominee Arrangements sind illegal. Die Maßnahmen sind Teil einer nationalen Politik, die darauf abzielt, den thailändischen Tourismussektor vor unlauterem Wettbewerb zu schützen.
Die Festnahmen auf Koh Phangan, die unlizenzierte Betriebe, illegale Beschäftigung von Wanderarbeitern und Nominee-Strukturen betrafen, verdeutlichen, wie ernst die thailändischen Behörden die Einhaltung der Gesetze nehmen. Die betroffenen Ausländer könnten mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, einschließlich möglicher Haftstrafen und Ausweisungen.
Zusammenfassend zeigt sich, dass die thailändischen Behörden aktiv gegen unlizenzierte Tourismuspraktiken vorgehen, sowohl im Inland als auch in internationalen Kontexten. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Integrität des thailändischen Tourismussektors zu wahren und faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten. Weitere Überprüfungen und Kontrollen in touristisch stark frequentierten Regionen sind zu erwarten.