Heute ist der 15.02.2026 und Thailand ist wieder ein beliebtes Ziel für internationale Reisende, insbesondere für Touristen aus Südkorea. Am 26. Februar 2023 besuchten zahlreiche Urlauber den berühmten Maya Bay Strand auf Phi Phi Leh in Krabi, doch es gibt Bedenken bezüglich der steigenden Reisekosten in Thailand. Die thailändische Tourismusbehörde (TAT) bemüht sich, diese Bedenken zu zerstreuen und berichtet von stabilen Inlandspreisen ohne sprunghaften Anstieg. Dennoch äußern viele südkoreanische Touristen in den Medien, dass Urlaube in Thailand nicht mehr so „erschwinglich“ seien. Ein wichtiger Faktor dabei ist die Aufwertung des thailändischen Baht gegenüber anderen Währungen, die den Währungsumtausch für südkoreanische Won ungünstiger macht.

Koreanische Reisende geben mittlerweile mehr Geld für Mahlzeiten, Hotelübernachtungen und Wellnesspakete aus als zuvor. Diese Entwicklung könnte die Wettbewerbsfähigkeit des thailändischen Tourismus beeinträchtigen, da die Diskrepanz zwischen den erwarteten Preisen und den tatsächlichen Kosten das Gefühl hoher Kosten verstärkt. Trotz dieser Herausforderungen weisen thailändische Beamte zurück, dass das Land übermäßig teuer geworden sei. Laut TAT ist der Wechselkurs das „einzige wirkliche Problem“ für Touristen, nicht steigende Preise für Dienstleistungen.

Wechselkurs und internationale Trends

Der thailändische Baht hat sich nicht nur gegenüber dem südkoreanischen Won aufgewertet, sondern auch gegenüber dem Yen um fast 30 %. Diese Aufwertung hat dazu geführt, dass thailändische Urlauber vermehrt nach Japan reisen, während japanische Touristen zunehmend nach Thailand ausbleiben. Die TAT plant neue Strategien, um den Rückgang japanischer Touristen zu bekämpfen, einschließlich einer Präsenz auf der Expo 2025 in Osaka. In diesem Jahr ist der Baht auch gegenüber dem US-Dollar um 7 % und gegenüber dem chinesischen Yuan um 4 % gestiegen, was Thailand für mehrere Quellmärkte teurer macht.

Die Sicherheitsbedenken und Grenzkonflikte mit Kambodscha belasten zudem den japanischen Reisemarkt. Während im ersten Quartal 2024 die Zahl japanischer Gäste um 15 bis 18 % stieg, stagnierte das Wachstum danach. 2019 besuchten 1,7 Millionen Japaner Thailand, und 2024 wird die Marke von einer Million wieder überschritten werden. Dennoch ist Thailand nur noch das viertbeliebteste Reiseziel für japanische Touristen.

Strategien der thailändischen Tourismusbehörde

Um dem entgegenzuwirken, zielt die TAT besonders auf junge Reisende, insbesondere Millennials und die Generation Z, und setzt auf kulturelle Erlebnisse. Thailand konkurriert dabei mit Nachbarländern wie Vietnam und Südkorea, die günstigere Preise und neue Reiserouten anbieten. Die TAT verfolgt dabei eine Strategie von Qualität statt Quantität im Tourismus, was durch die Präsentation von 20 klimafreundlichen Reiserouten auf der Tourism Expo Japan unterstrichen wird.

Die World Expo 2025 in Osaka wird als große Chance gesehen, Thailand als attraktives Reiseziel zu bewerben und die positiven Aspekte des thailändischen Tourismus zu fördern. Gleichzeitig reisen thailändische Touristen in Rekordzahlen nach Japan, da der schwache Yen Flüge und Unterkünfte erschwinglicher macht. Insgesamt bleibt die Entwicklung im thailändischen Tourismussektor von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich bringen.

Die aktuelle Situation verdeutlicht, wie sensibel der Tourismussektor auf wirtschaftliche Veränderungen reagiert und wie wichtig es ist, dass Thailand seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt aufrechterhält. Während die TAT weiterhin an der Stabilität der Preise und der Wahrnehmung eines erschwinglichen Urlaubsziels arbeitet, bleibt die Frage, wie sich die globalen wirtschaftlichen Bedingungen auf den thailändischen Tourismus langfristig auswirken werden. [Quelle] und [Quelle].