Familie von 16 Personen im China-Urlaub betrogen – 700.000 Baht verloren!
Familie in China gestrandet: 700.000 Baht an betrügerisches Reisebüro gezahlt. Thailändische Behörden ermitteln.

Familie von 16 Personen im China-Urlaub betrogen – 700.000 Baht verloren!
Eine tragische Geschichte um Betrug und Enttäuschung sorgt aktuell für Aufregung in Thailand. Eine Familie von 16 Personen ist nach einer Pionierreise nach Harbin, China, gestrandet, und das alles, nachdem sie stolze 700.000 Baht in ein vermeintlich seriöses Reisebüro investiert hatten. Diese Reise, die vom 28. Dezember bis zum 2. Januar geplant war, sollte Flugtickets, Unterkunft, Transport, Eintrittspreise und sogar ein Neujahrsprogramm umfassen. Doch wie es scheint, war die Buchung eine große Täuschung, wie The Thaiger berichtet.
Chonchanok, ein wichtiges Familienmitglied, teilte die dramatischen Erlebnisse auf Facebook. Nach ihrer Ankunft am Suvarnabhumi International Airport erschien der Reisebüroinhaber, lediglich als „Frame“ bekannt, und teilte der Familie mit, dass es einen Fehler bei der Buchung der Flüge gegeben habe. Dies führte dazu, dass Chonchanok mehr als 200.000 Baht aus eigener Tasche zahlen musste, um neue Tickets von Bangkok nach Peking zu erwerben. Trotz der vermeintlichen Höflichkeit, versicherte Frame, dass das Geld innerhalb von drei Tagen zurückerstattet wird. Doch aus diesen Versprechungen wurde schnell ein unübersehbares Chaos.
Schwere Enttäuschungen auf der Reise
Die Probleme hörten hier nicht auf. Die Familienmitglieder und Frame mussten auf getrennten Flügen reisen, was zu verpassten Anschlüssen und damit verbundenen zusätzlichen Kosten führte. In Harbin stellte sich heraus, dass der versprochene Reisebus nicht auftauchte und nur ein alter Van zur Verfügung stand. Der Fahrer dieses Vans stellte seinen Dienst schließlich ein, weil er nicht bezahlt wurde. Wieder sah sich Chonchanok gezwungen, Frame immer wieder zur Zahlung zu bewegen, damit die Reise nicht gänzlich scheitern würde.
Zusätzlich war die Unterkunft in einem vier Sterne Hotel nicht gebucht. Die Familie war gezwungen, eigenständig etwas Neues zu finden und die Kosten dafür zu übernehmen. Auch die Eintrittspreise für bedeutsame Sehenswürdigkeiten waren nicht im Voraus bezahlt, was die gesamte Reise erheblich beeinträchtigte. Ein ganz besonders tragischer Vorfall geschah, als Chonchanoks Schwester sich an kaputten Fliesen verletzte. Trotz einer im Paket enthaltenen Versicherung stellte Frame nur eine Flasche Kochsalzlösung zur Verfügung, und die Familie wurde gezwungen, in einer kritischen Situation improvisieren zu müssen.
Wochenblitz hebt hervor, dass die türkisfarbenen Strände und die Kultur Thailands nach wie vor Tausende von Touristen anziehen, aber mit wachsendem Besucheraufkommen nimmt auch die Zahl der Betrugsopfer zu. Betrugsmaschen in Thailand sind zahlreich und oft gut organisiert. Von Jet-Ski-Betrug über gefälschte Polizeikontrollen reicht die Liste der Machenschaften, die oftmals internationale Touristen treffen. Auch die Tourismusbehörde hat bereits Maßnahmen ergriffen, um hier gegenzusteuern, doch die Herausforderungen sind enorm.
Suchen nach Gerechtigkeit
Nach der Rückkehr nach Thailand suchte Chonchanok Gerechtigkeit und brachte Frame zur Polizei am Suvarnabhumi Airport. Doch trotz wiederholter Versprechen bezüglich der Rückerstattung blieb Frame auf mysteriöse Weise stumm. Nach dem viralen Facebook-Post meldeten sich sogar weitere Opfer, die an einem ähnlichen Betrug beteiligt waren. Die thailändischen Behörden haben zugesagt, zu ermitteln, doch derzeit sind die Einzelheiten über mögliche rechtliche Schritte und Entschädigungen unklar.
Diese erschreckende Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, sich vor Reisebuchungen gut zu informieren und auf Betrüger aufmerksam zu sein. Der Tourismussektor in Thailand steht vor großen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf sein Image, und es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen ergriffen werden, um solche Vorfälle zu verhindern.