Wussten Sie, dass die Flugreisen in Thailand kurz vor dem bevorstehenden Lunar New Year einen regelrechten Boom erleben? Laut den neuesten Informationen von Nation Thailand wird die Airports of Thailand (AOT) für die Zeit vom 13. bis 22. Februar 2026 über 4,11 Millionen Passagiere erwarten. Der AOT-Präsident Paweena Jariyathitipong bestätigte, dass während dieses zehn Tage langen Zeitraums fast 25.000 Flüge geplant sind. Dies zeigt deutlich, wie sehr sich die Region im Bereich der Luftfahrt erholt, insbesondere auf den Strecken zwischen Thailand und dem Festland China. Pro Woche werden über 679.000 Reisende auf den chinesischen Routen der AOT erwartet, was einem Anstieg von über 24,2 % bei den Passagieren aus China im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Die Situation am Suvarnabhumi Flughafen in Bangkok ist dabei besonders auffällig. Die jüngsten Daten vom 4. Februar haben bereits einen bedeutenden Umschwung in den Reisegewohnheiten aufgezeigt. Als großes Geschäftsreise- und Urlaubsziel wird das Land erneut hoch im Kurs stehen. Doch inmitten dieser positiven Entwicklungen gibt es auch besorgniserregende Nachrichten aus Indien, die die Gesundheitsbehörden in acht Asiatischen Ländern in Alarmbereitschaft versetzen.

Gefahr durch Nipah-Virus

Der Ausbruch des Nipah-Virus im indischen Bundesstaat Westbengalen ist Grund zur Sorge. Hier wurden bis zum 28. Januar 2026 zwei Fälle nachgewiesen, die auf einen ungetesteten, verstorbenen Patienten zurückgeführt werden. Das Indische Gesundheitsministerium versichert, dass die Situation unter Kontrolle sei, trotzdem wurden in Westbengalen 196 Personen als Kontaktpersonen identifiziert und überwacht, alle blieben jedoch asymptomatisch und negativ getestet, so Independent.

In der Zwischenzeit haben Thailands Gesundheitsbehörden an großen Flughäfen, einschließlich Bangkok und Phuket, die Gesundheitskontrollen für Passagiere aus Westbengalen verstärkt. Passagiere werden auf Fieber und andere Symptome überwacht, und es werden Gesundheitskarten ausgegeben, die darüber informieren, was im Krankheitsfall zu tun ist. Premierminister Anutin Charnvirakul hat außerdem betont, dass keine Nipah-Fälle in Thailand registriert wurden, jedoch bleibt die Überwachung der Reisenden hoch.

Internationale Reaktionen

Die Reaktionen auf den Nipah-Virus-Ausbruch sind international. So haben auch Nepal und Taiwan entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und Gesundheitschecks an Flughäfen sowie an wichtigen Landgrenzen intensiviert. Taiwan hat sogar angekündigt, die Nipah-Virus-Infektion als meldepflichtige Krankheit zu klassifizieren, was umgehende Meldungen und spezielle Kontrollmaßnahmen zur Folge hat. Außerdem wird die Weltgesundheitsorganisation aktiv, um die Risikolage des Nipah-Virus zu evaluieren, das als einer der gefährlichsten Erreger gilt, wie aus den Berichten von Tagesschau hervorgeht.

Angesichts der schweren Symptome, die Nipah hervorrufen kann, wie Fieber, Kopfschmerzen und im schlimmsten Fall tödlicher Enzephalitis, ist Vorsicht geboten. Dies unterstreicht die Wichtigkeit von präventiven Maßnahmen und Gesundheitsüberwachungen, gerade in einem Land wie Thailand, das auf den internationalen Tourismus angewiesen ist.

Während Ostern naht und die Flugverbindungen zunehmen, bleibt es für Reisende von Bedeutung, sich der Gesundheitslage bewusst zu sein und alle relevanten Informationen im Auge zu behalten.