Tragisches Zugunglück in Thailand: Deutscher stirbt, 32 weitere tot!

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Ein schweres Zugunglück in Thailand am 15. Januar 2026 fordert mehrere Todesopfer, darunter einen deutschen Staatsbürger. Ermittlungen laufen.

Ein schweres Zugunglück in Thailand am 15. Januar 2026 fordert mehrere Todesopfer, darunter einen deutschen Staatsbürger. Ermittlungen laufen.
Ein schweres Zugunglück in Thailand am 15. Januar 2026 fordert mehrere Todesopfer, darunter einen deutschen Staatsbürger. Ermittlungen laufen.

Tragisches Zugunglück in Thailand: Deutscher stirbt, 32 weitere tot!

In Thailand überschlagen sich die Nachrichten zum Thema Sicherheit im Bahnverkehr. Am 15. Januar 2026 kam es zu einem tragischen Zugunglück, bei dem ein deutscher Staatsbürger ums Leben kam. Das thailändische Außenministerium in Bangkok bestätigte den Tod und sprach den Hinterbliebenen sein tiefes Beileid aus. Ein Bericht auf Kölner Stadt-Anzeiger informiert, dass weitere Details zur Identität des Opfers bislang nicht bekannt sind. Bei dem Unglück starben insgesamt mindestens 32 Menschen, über 60 weitere wurden verletzt.

Der Vorfall geschah am Mittwoch, als ein Baukran, der für den Bau einer Schnellstraßenbrücke in der Provinz Nakhon Ratchasima eingesetzt wurde, auf einen voll besetzten Zug stürzte. Dieses Unglück führte dazu, dass im Zug Feuer ausbrach und mehrere Waggons entgleisten. Eine emotionale Nachricht kam von der Ehefrau des deutschen Opfers, die berichtete, ihr Mann sei sofort tot gewesen. Auch ein Südkoreaner kam bei diesem schrecklichen Vorfall ums Leben.

Schnellstraße und Bauprojekte unter Scrutiny

Zusätzlich zu diesem Vorfall gab es einen weiteren tragischen Unfall am Donnerstagmorgen, als ein Baukran in Samut Sakhon auf eine Schnellstraße fiel. Hierbei kamen zwei Menschen ums Leben, während fünf weitere verletzt wurden. Diese Schnellstraße, die Bangkok mit dem Süden des Landes verbindet, ist eine vielbefahrene Strecke, die besonders von Urlaubern genutzt wird. Tragisch ist, dass im März 2022 bereits ein Pfeiler auf dieser Strecke zusammengebrochen ist, was damals zu sechs Todesopfern führte.

In Reaktion auf diese Vorfälle ordnete Thailands Verkehrsminister einen sofortigen Baustopp aller Hochstraßen- und Hochbahnprojekte an, bis die Sicherheitsstandards gründlich überprüft werden. Der Präsident des thailändischen Verbands der Bauingenieure wies auf gravierende Defizite bei den Sicherheitsstandards hin, was die Bedenken hinsichtlich der Baupraktiken im Land weiter verstärkt.

Zugunglücksursache noch unklar

Bereits im August 2025 gab es einen anderen Vorfall, bei dem der Zug Nr. 38 zwischen Sungai Kolok und Krung Thep Aphiwat in der Nähe von Kui Buri, Provinz Prachuap Khiri Khan, entgleiste. Damals sprangen drei Waggons aus den Schienen, was zu Panik unter den Fahrgästen führte. Erste Berichte aus dem August wiesen darauf hin, dass mehrere Passagiere verletzt wurden, jedoch war unklar, wie viele genau. Rettungskräfte waren sofort vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und möglicherweise noch eingeschlossene Passagiere zu befreien. Dies wurde umfassend auf Schönes Thailand dokumentiert.

In Übereinstimmung mit den Sicherheitsbedenken leiten Spezialisten der thailändischen Staatsbahn (SRT) eine umfassende Untersuchung zur Ursache der Entgleisung ein. Diese kontinuierliche Kette von Unfällen wirft ernsthafte Fragen über die Sicherheitsmaßnahmen im thailändischen Bahnsystem auf und stellt die Behörden vor eine gewaltige Herausforderung, um das Vertrauen der Bevölkerung in die Verkehrsinfrastruktur wiederherzustellen.