In Thailand hat ein vietnamesisches Ärzteteam auf der internationalen Konferenz „Best Diplomats Thailand“ Ende 2025 ein innovatives Konzept zur Unterstützung der Reproduktionsmedizin vorgestellt. Die TS Group, ein Unternehmen mit Fokus auf reproduktionsmedizinische Versorgung, war maßgeblich an den Diskussionen beteiligt. Hierbei ging es vor allem um die Verbesserung der reproduktiven Gesundheit, ein weltweit drängendes Thema, das auch asiatische Länder stark betrifft.
Die Geburtenraten in vielen asiatischen Staaten sind auf einem sinkenden Niveau, ein Umstand, der auf verschiedene Faktoren zurückzuführen ist. Moderne Lebensstile, Umweltbelastungen und gesundheitliche Probleme stehen ganz oben auf der Liste. Diese Herausforderungen behindern nicht nur den Zugang zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsdienstleistungen, sondern betreffen auch die individuellen Chancen auf eine gesunde Schwangerschaft.
Innovative Ansätze zur Reproduktionsmedizin
Bei der Konferenz hat die TS Group ein Modell namens INC (integrierte natürliche Empfängnisverhütung) vorgestellt. Dieses Modell wird in Vietnam bereits erfolgreich angewendet und soll die Gesundheit der Fortpflanzung verbessern. Die tschechische Multinationalität förderte einen spannenden Austausch über mögliche Kooperationen in Forschung und Ausbildung, bei dem das vietnamesische Gesundheitssystem als offenes, vielfältiges Modell präsentiert wurde. Auch das Thema Prävention spielte eine wesentliche Rolle – Delegierte wiesen auf die Bedeutung eines gesunden Lebensstils hin.
Für viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch bietet die TS Group wertvolle Unterstützung. Mit preisgekrönten Ansätzen zur natürlichen Schwangerschaft wird ein Weg aufgezeigt, der nicht nur medizinische, sondern auch gefühlte Barrieren abbaut. Die Gespräche zur Entwicklung sicherer Gesundheitsmodelle waren nicht nur zukunftsorientiert, sondern auch geprägt von einem kulturellen Austausch, der die internationale Zusammenarbeit stärkte.
Globale Herausforderungen der reproduktiven Gesundheit
Sexuelle und reproduktive Gesundheit ist ein brisantes Thema, das weltweit oft tabuisiert wird. Laut Ärzte ohne Grenzen sind werdende Mütter häufig durch das Fehlen medizinischer Begleitung während der Schwangerschaft oder durch Geburtskomplikationen gefährdet. Angemessene Betreuung vor und nach der Geburt kann viele dieser Risiken signifikant senken.
Die Herausforderungen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit werden im internationalen Kontext immer lauter diskutiert. Die Definition von sexuellen und reproduktiven Rechten sowie deren Zugang wird durch verschiedene politische Strömungen beeinflusst. Das SWP Berlin hebt hervor, dass es innerhalb dieser Diskussionen ein Ringen um die Kerninhalte von SRGR gibt, welches letztendlich auch Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung und die Rechte von Frauen hat.
Ein Beispiel ist die „Mexico City Policy“, die in den USA wiederholt die Nutzung von Entwicklungsgeldern für abtreibungsbezogene Maßnahmen einschränkt, was enorme gesundheitliche Konsequenzen für Frauen weltweit hat.
Die TS Group hat mit ihrer Präsentation in Thailand ein wichtiges Signal gesetzt: Die Integration vietnamesischer Gesundheitslösungen in globale Diskussionen ist von essenzieller Bedeutung für die Weiterentwicklung reproduktiver Gesundheitsansätze. Indem internationale Normen verteidigt werden, können sowohl die Gesundheit von Müttern als auch die Rechte von Frauen gestärkt werden.