Taifun Kalmaegi: Über 200 Tote und verheerende Zerstörung in den Philippinen!
Nach dem verheerenden Taifun Kalmaegi am 10. November 2025 sind Flughäfen in der Region betroffen – über 200 Todesfälle in den Philippinen und Evakuierungen in Vietnam.

Taifun Kalmaegi: Über 200 Tote und verheerende Zerstörung in den Philippinen!
Am 10. November 2025 sind die Auswirkungen des verheerenden Taifuns Kalmaegi in Südostasien weiterhin spürbar. In den Philippinen wurde eine schreckliche Bilanz von über 200 Todesfällen und mehr als 100 vermissten Personen festgestellt. Präsident Ferdinand Marcos Jr. reagierte auf diese Katastrophe und erklärte einen einjährigen nationalen Notstand. Damit sollen Hilfsmaßnahmen beschleunigt und die Preise für Grundbedarf reguliert werden. Über 200.000 Menschen mussten aus niedrig gelegenen Gebieten in den Visayas, dem südlichen Luzon und dem nördlichen Mindanao evakuiert werden, um sie vor den verheerenden Auswirkungen des Sturms zu schützen, der als der tödlichste der Welt in diesem Jahr gilt, wie CBS News berichtet.
Die Zerstörung in den Philippinen ist besonders in der Provinz Cebu zu spüren, wo die Überschwemmungen als beispiellos beschrieben werden. In Cebu City, Mactan Island und den umliegenden Städten Talisay und Mandaue sind die Schäden enorm. Auch in Leyte und Negros Occidental kam es zu Überschwemmungen, Stromausfällen und massiven Schäden an Küstendörfern. Währenddessen blieb die beliebte Urlaubsinsel Boracay größtenteils verschont, abgesehen von vorübergehenden Bootsunterbrechungen.
Schwere Schäden in Vietnam
Am Donnerstag, dem 6. November, traf Kalmaegi auf die zentrale Küste Vietnams und brachte starke Winde und heftigen Regen mit sich, die bereits zuvor in betroffenen Gebieten für Überschwemmungen gesorgt hatten. Mindestens fünf Todesfälle wurden in Vietnam als Folge der schweren Wetterbedingungen gemeldet. In den zentralen Provinzen von Da Nang bis Dak Lak fiel der Regen so heftig, dass meteorologische Warnungen bezüglich zusätzlicher 60 cm Niederschlag herausgegeben wurden. Dies führte zu einem erhöhten Risiko von Erdrutschen und plötzlichen Überschwemmungen. Trotz der Zerstörung stabilisierten sich die Bedingungen in der Region am 10. November, und es gibt keine aktiven Sturmwarnungen mehr, so der aktuelle Stand bei CN Traveller.
Hilfsmaßnahmen im Gange
Inmitten dieser Katastrophe benötigen die betroffenen Regionen dringend Unterstützung. Nach Angaben von Aktion Deutschland Hilft sind Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser und medizinische Hilfe dringend erforderlich. Hilfsorganisationen stehen bereit, um langfristige Unterstützung zu leisten und Materialien zur Reparatur beschädigter Häuser bereitzustellen. Besonders wichtig ist die psychosoziale Hilfe und die Bereitstellung von Unterkünften für Familien, die alles verloren haben.
Ein weiterer Taifun, Fung-wong, entwickelt sich derzeit und könnte am Montag auf die Hauptinsel Luzon in den Philippinen treffen. Die Lage bleibt also angespannt und die Hilfsmaßnahmen stehen weiterhin im Fokus der Aufmerksamkeit über die Gebietsgrenzen hinaus. Während die Menschen in den betroffenen Regionen um ihre Sicherheit und ihr Wohlergehen kämpfen, bleibt die internationale Gemeinschaft solidarisch und unterstützt die lebensrettenden Maßnahmen, die dringend erforderlich sind.