Riesen-Krypto-Betrug in Bangkok: 31 Millionen Dollar ergaunert!
In Bangkok wurde ein chinesischer Staatsbürger wegen Krypto-Betrugs verhaftet, der 31 Millionen USD von Anlegern ergaunerte.

Riesen-Krypto-Betrug in Bangkok: 31 Millionen Dollar ergaunert!
In einem bemerkenswerten Fall von Krypto-Betrug haben die thailändischen Behörden einen chinesischen Staatsbürger, Liang Ai-Bing, in Bangkok festgenommen. Liang wird beschuldigt, Teil eines Ponzi-Systems zu sein, das eine beträchtliche Summe von über 31 Millionen USD von fast 100 Anlegern ergaunert hat. Dies stellt einen der größten DeFi-Exit-Scams des Jahres 2025 dar und wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen bei der Regulierung von Kryptowährungen. Das berichtet Yahoo Finanzen.
Liang wurde in einem luxuriösen Wohnhaus im Bezirk Wang Thonglang festgenommen, nachdem thailändische und chinesische Ermittler erfolgreich zusammengearbeitet hatten. Seine Festnahme erfolgt nach monatelangen Ermittlungen, die auf die Plattform FINTOCH abzielten. Diese Plattform, die zwischen Dezember 2022 und Mai 2025 aktiv war, hatte vorgegeben, eine seriöse DeFi-Investition zu sein und behauptete sogar fälschlicherweise, mit Morgan Stanley verbunden zu sein – eine Behauptung, die von Morgan Stanley selbst 2025 klar dementiert wurde.
Der Komplexe Betrug
Das betrügerische Konzept von FINTOCH umfasste das Versprechen täglicher Renditen von 1 Prozent. Diese irreführenden Angebote, die von der Geldaufsicht in Singapur bereits im Mai 2025 als verdächtig eingestuft wurden, waren Teil eines komplexen Systems. Ermittler wie ZachXBT konnten den Betrug im Mai 2025 aufdecken, indem sie die Geldbewegungen über Blockchain-Netzwerke verfolgt haben. Dabei wurde deutlich, dass 31,6 Millionen USD in USDT von der Binance Smart Chain abgehoben und über verschiedene Blockchain-Netzwerke verschoben wurden.
Liangs Fall ist nicht nur ein Einzelfall. Generell ziehen Kryptowährungen viele Betrüger an, die sich durch gefälschte Handelsplattformen, Ponzi-Systeme und Phishing-Attacken einen Namen machen. Dr. Marco Rogert, ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, weist auf die Vielzahl an Betrugsmethoden hin, die es den Opfern erschweren, ihre Investitionen zurückzuerhalten. Die Warnsignale unseriöser Krypto-Angebote sind oft subtil und schwer zu erkennen.
Die Dunkle Seite der Krypto-Welt
Im globalen Maßstab beläuft sich der Schaden durch Krypto-Betrug auf rund 70 Milliarden Euro. Besonders alarmierend ist, dass die Täter oft selbst Opfer von systematischen Angriffen auf weitgehend unregulierte Märkte sind. Interpol berichtet über so genannte „Pig Butchering“-Methoden, bei denen Cyberkriminelle gezielt Beziehungen zu ihren Opfern aufbauen, um sie in betrügerische Krypto-Investitionen zu locken. Diese Komplexität der Betrugsmaschen und die psychologisch ausgeklügelten Methoden des Ordnungswidrigkeiten setzen die Ermittler unter Druck. Jeder Betrugsfall zeigt, wie wichtig Aufklärung und ein schnelles Handeln sind, um das Vertrauen in digitale Währungen nicht zu gefährden.
Die Festnahme von Liang öffnet nicht nur ein Kapitel im Kampf gegen Krypto-Betrug, sondern stellt auch wichtige Fragen zu den regulatorischen Rahmenbedingungen für DeFi-Plattformen, die oft international agieren. Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden ist entscheidend, um solche Netzwerke zu zerschlagen und die Verantwortung der Plattformen zu stärken.
Zusammenfassend zeigt dieser Vorfall eindrucksvoll, wie facettenreich und herausfordernd die Voraussetzungen für Sicherheit im Krypto-Sektor sind. Eine lückenlose Überwachung und die Entwicklung von klaren Richtlinien könnten helfen, zukünftige Betrugsfälle zu verhindern und ganz neue Sicherheitsstandards zu setzen.