Schreckliches Zugunglück in Thailand: 22 Tote nach Kran-Sturz!
Ein Zugunfall in Thailand fordert am 14. Januar 2026 in Nakhon Ratchasima mindestens 22 Todesopfer und 70 Verletzte.

Schreckliches Zugunglück in Thailand: 22 Tote nach Kran-Sturz!
Am 14. Januar 2026 ereignete sich ein schreckliches Unglück im Bezirk Sikhio, in der Provinz Nakhon Ratchasima, ungefähr 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok. Ein Zug, der mit fast 200 Passagieren besetzt war, raste in einen umgestürzten Baukran, der sich auf den Gleisen befand. Tragischerweise kostete dieses Unglück mindestens 22 Menschenleben, etwa 80 weitere wurden verletzt, darunter mehr als 20 in kritischem Zustand. [Bild] berichtet von einem Einsatz der Feuerwehr und von Rettungsteams, die mit hydraulischen Schneidgeräten und Löschfahrzeugen vor Ort waren.
Der Passagierzug war auf der Fahrt von Bangkok nach Ubon Ratchathani, als der Kran, der Teil eines Gleisbauprojekts war, kurz vor der Ankunft des Zuges umkippte. In der Folge entgleisten mehrere Waggons, und zahlreiche Fahrgäste wurden in den Trümmern eingeschlossen. Nach dem Zusammenstoß brach ein Feuer aus, wodurch die Situation noch dramatischer wurde. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit unklar, und es wird weiterhin untersucht, weshalb der Kran umstürzte. [Tagesschau] gibt an, dass Trümmer am Unfallort verteilt liegen und möglicherweise weitere Todesopfer gefunden werden könnten.
Wichtige Bauprojekte und Sicherheitsbedenken
Das Projekt, bei dem der Kran zum Einsatz kam, ist Teil eines ambitionierten Hochgeschwindigkeitsbahnplans, der Bangkok bis 2028 mit der chinesischen Stadt Kunming verbinden soll. Dieses Vorhaben steht im Rahmen von Chinas „Neuer Seidenstraße“ und ist für die thailändische Infrastruktur von großer Bedeutung. Dennoch stehen solche Bauvorhaben immer wieder in der Kritik. In der Vergangenheit gab es häufige tödliche Unfälle, die Fragen zur Arbeitssicherheit und zur Qualität der Bauausführung aufwerfen.
Umso schockierender ist es, dass zeitgleich zu diesem Unglück noch ein weiterer Vorfall in Bangkok Schlagzeilen macht. In der thailändischen Hauptstadt ist eine im Bau befindliche Straße eingestürzt. Auch hier kamen mindestens fünf Menschen, darunter Arbeiter und ein Ingenieur, ums Leben, während 24 weitere verletzt wurden. Diese Vorfälle verdeutlichen die Risiken, die bei großen Bauprojekten bestehen, und lassen bereits Forderungen nach strengeren Vorschriften aufkommen. Der Transportminister kündigte an, dass die verantwortlichen Auftragnehmer während der laufenden Untersuchungen suspendiert werden. [Sky News]
Die Menschen in Thailand sind geschockt von den tragischen Entwicklungen. Insbesondere die Angehörigen der Opfer stehen vor unvorstellbarem Schmerz, und es bleibt zu hoffen, dass die Ursachen dieser Unglücke aufgeklärt werden und solche Tragödien in Zukunft vermieden werden können.